<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-8444577</id><updated>2011-10-08T11:22:44.691+02:00</updated><title type='text'>Chile</title><subtitle type='html'></subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://santiago-chile.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8444577/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://santiago-chile.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Julian</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16244423312136033341</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://www.swr.de/imperia/md/images/swr2/wissen/freiebeitrge/4.jpg'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>25</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8444577.post-113304188190529749</id><published>2005-11-26T22:51:00.000+01:00</published><updated>2005-11-26T22:51:21.943+01:00</updated><title type='text'>Abschiedstourne</title><content type='html'>&lt;p class="mobile-post"&gt;Meine lieben Freunde&lt;/p&gt;&lt;p class="mobile-post"&gt;14 Monate des Dienstes an den Armen, mit den Armen in Santiago de Chile sind&lt;br /&gt;beendet. Morgen ist mein vertraglich letzter Tag meines Anderen Dienstes im&lt;br /&gt;Ausland. 14 Monate liegen hinter in denen mir die fantastische Moeglichkeit&lt;br /&gt;gegeben wurde Deutschland und seiner "Leitkultur" zu entkommen und neben&lt;br /&gt;einer enormen Sozialendiskrepanz auch andere "ways of life" kennenzulernen.&lt;br /&gt;Ich werde jetzt gar nicht anfangen ueber meine Zeit eine kurze&lt;br /&gt;Zusammenfassung zu schreiben, in diesem Punkt bitte ich euch auf meine noch&lt;br /&gt;folgende Abschlussmail zu warten. Diese muss ich sowieso (mehr oder weniger)&lt;br /&gt;freiwillig an meinen Traegerverein,Amtena, schicken. &lt;/p&gt;&lt;p class="mobile-post"&gt;Die letzte Zeit war nocheinmal besonders schwierig, herrausfordernd. Ich&lt;br /&gt;wurde von einem Maedchen,Naycha, aus  meinem "Sala" des Missbrauches und der&lt;br /&gt;Belaestigung beschuldigt. Natuerlich hat sich all dies aufgeklaert, trotzdem&lt;br /&gt;bleibt ein bitteres Gefuehl zurueck und ich muss aufpassen nicht dem&lt;br /&gt;FALSCHEN Gedankengang zu verfallen: Ich arbeite hier 14 Monate mit den&lt;br /&gt;Armen, gebe mein "gemuetliches Deutschland" auf und wie wird es mir&lt;br /&gt;gedankt?!! Mit Haltlosen, verletzenden Anschuldigungen gegen meine Person. &lt;br /&gt;Nein! Ich habe gelernt nicht zu verbittern und empfinde vielmehr groesstes&lt;br /&gt;Mitgefuehl mit Naycha bei der scheinbar ein Missbrauch innnerhalb der&lt;br /&gt;Familie stattfindet. Im Armenviertel leider mehr an der Tagesordnung als&lt;br /&gt;Ausnahme.....&lt;/p&gt;&lt;p class="mobile-post"&gt;Ich befinde mich momentan noch in Santiago. Ein wenig gestresst von&lt;br /&gt;Reisevorbereitungen und der noch nicht komplettorganisiserten Abschiedsparty&lt;br /&gt;heute Abend. &lt;br /&gt;Naechsten Dienstag wird es dann endlich losgehen. Zwei Monate voellige&lt;br /&gt;Freiheit. Reisen, trekking etc eine sicherlich immens kolossal monumental&lt;br /&gt;phantasische Zeit liegt vor mir.(Ganz zu schweigen von der Zeit hinter mir)&lt;br /&gt;Meine vorlaeufige Reiseroute fuehrt mich ersteinmal nach Concepcion und&lt;br /&gt;Temucco zwei Staedte im Sueden Chiles. Freunde bzw. mittlerweile fast&lt;br /&gt;Familie besuchen, die Berkhoffs aus Temucco waren schon vor zwei Jahren bei&lt;br /&gt;meinen ersten Aufenthalt in Chile fuer fast zwei Monate meine Gastfamilie. &lt;br /&gt;Danach verabschiede ich mich dann ersteinmal von der Zivilisation und wage&lt;br /&gt;mich mit Simon, Mitexvoluntarier und guter Freund, in die einsamkeit der&lt;br /&gt;Carretera Austral bis hin zu den Torres del paine. Von dort aus soll es&lt;br /&gt;wieder Richung Sueden gehen bis nach Buenos Aires.&lt;br /&gt;Dort werde ich mich mit Till, ebenfalls Exvoluntarier, und Simon in das&lt;br /&gt;dortige Nachtleben sturzen. Vielleicht mir eine Partie der Boca Juniors zu&lt;br /&gt;kommen lassen und das nue Jahr 2006 begruessen. &lt;br /&gt;Weiter soll es dann ueber IGUAZU, den flaechenmaessig groessten&lt;br /&gt;Wasserfaellen der Welt an der brasilianischen Grenze nach Bolvien gehen. &lt;br /&gt;In Cochabamba habe ich Januar und Februar dieses Jahres verbracht und die&lt;br /&gt;vielleicht bleibendsten Erfarhungen in Suedamerika gemacht. Die Arbeit in&lt;br /&gt;den dortigen Waisenhauesern hat wohl jeden von uns nachhaltig wenn nicht&lt;br /&gt;veraendert, doch mindestens zum denken angeregt. &lt;br /&gt;Vor meinem Abschied ist deshalb ein Besuch an dieser Staette fast schon&lt;br /&gt;Pflicht um sich die momentane Situation zu verwirklichen. Die Fort-und&lt;br /&gt;Rueckschritte zu begutachten und der neuen Generation von Voluntariern die&lt;br /&gt;sich im Januar dort befinden werden eine kleine Einfuehrung zu geben.&lt;br /&gt;Von dort wuerde ich, wenn es mir mein Zeitplan erlaubt, noch einen Abstecher&lt;br /&gt;in den Dschungel noerdlich von La Paz machen.... und dann sollten eigentlich&lt;br /&gt;auch schon meine zwei Reisemonate umsein. Das bedeutet Rueckkehr nach&lt;br /&gt;Santiago ueber den Norden Chiles, das Valle de Luna, die riesigen Geysire&lt;br /&gt;von San Pedro de Atacama und die Reise durch Die Atacamawueste an sich. &lt;br /&gt;Im meinem Suedamerika HQ angekommen werde ich dann noch nach Horcon an den&lt;br /&gt;Strand fahren um dort von dem wahrscheinlich bedeutesten Ort fuer mich&lt;br /&gt;Abschied zu nehmen. &lt;br /&gt;Am 6 Februar 2006 werde ich dann nach mehr als 16  Monaten Fremde, die ich&lt;br /&gt;so liebgewonnen habe, mich in den Flieger schwingen um nach Alemania&lt;br /&gt;zurueckzukehren. &lt;/p&gt;&lt;p class="mobile-post"&gt;An alle die noch auf (persoenliche)Anwortmails warten&lt;br /&gt;Asche ueber mein Haupt aber ich habe es einfach nicht mehr geschafft.&lt;br /&gt;Abschied zu nehmen, besonders von seiner Freundin, laesst manchmal andere&lt;br /&gt;Dinge zu kurz kommen. Ich kann aber versprechen, dass ihr eine besonders&lt;br /&gt;ausfuerliche Schilderung meines Aufenthalts bekommt. &lt;/p&gt;&lt;p class="mobile-post"&gt; &lt;/p&gt;&lt;p class="mobile-post"&gt;So liebe Freunde, Verwandte, Syphatisanten, Fans,conpadres, conmadres,&lt;br /&gt;chanos, cumas, fleites, chorros und huevones&lt;/p&gt;&lt;p class="mobile-post"&gt;ich verabschiede mich ins ungewisse umarme jeden von euch mit klopfenden&lt;br /&gt;Herzen und freue mich auf ein baldiges Wiedersehen in Good old Germany&lt;/p&gt;&lt;p class="mobile-post"&gt;BESOS EUER Julian&lt;/p&gt;&lt;p class="mobile-post"&gt;-- &lt;br /&gt;Lust, ein paar Euro nebenbei zu verdienen? Ohne Kosten, ohne Risiko!&lt;br /&gt;Satte Provisionen für GMX Partner: http://www.gmx.net/de/go/partner&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8444577-113304188190529749?l=santiago-chile.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://santiago-chile.blogspot.com/feeds/113304188190529749/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8444577&amp;postID=113304188190529749' title='10 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8444577/posts/default/113304188190529749'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8444577/posts/default/113304188190529749'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://santiago-chile.blogspot.com/2005/11/abschiedstourne.html' title='Abschiedstourne'/><author><name>Julian</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16244423312136033341</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://www.swr.de/imperia/md/images/swr2/wissen/freiebeitrge/4.jpg'/></author><thr:total>10</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8444577.post-112143035795837018</id><published>2005-03-20T14:24:00.000+01:00</published><updated>2005-07-15T14:25:57.960+02:00</updated><title type='text'>Cruz de Condor</title><content type='html'>&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/1819/573/1600/2.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/1819/573/320/2.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Um acht Uhr nehmen wir den ersten Bus der uns zum „Cruz de Condor“ bringt und erleben wie sich mehrere Riesenkondore, mit einer Spannweite von bis zu drei Metern, getragen von Aufwinden über uns erheben. Ein tolles ‚Schauspiel’ welches ich als krönenden Abschluss einer tollen Tour empfinde. Der Weg zurück nach Arequipa, vorbei an Lama- und Alpakaherden vergeht wie im Flug und auch die weiße Stadt ist leider nur Station auf dem Weg zurück nach Santiago.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8444577-112143035795837018?l=santiago-chile.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://santiago-chile.blogspot.com/feeds/112143035795837018/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8444577&amp;postID=112143035795837018' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8444577/posts/default/112143035795837018'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8444577/posts/default/112143035795837018'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://santiago-chile.blogspot.com/2005/03/cruz-de-condor.html' title='Cruz de Condor'/><author><name>Julian</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16244423312136033341</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://www.swr.de/imperia/md/images/swr2/wissen/freiebeitrge/4.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8444577.post-112143022450617475</id><published>2005-03-15T14:22:00.000+01:00</published><updated>2005-07-15T14:23:44.506+02:00</updated><title type='text'>Der grosse Wasserfall bei Iraz</title><content type='html'>&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/1819/573/1600/4.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/1819/573/320/4.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Das Dorf Iraz besteht aus vielleicht 15 Hütten. Schließlich finden wir jemanden der Spanisch versteht und auch sprechen kann. Reinaldo erzählt uns vom harten Leben im Dorf, seinen ständigen Wanderungen im Colcatal und dass selbst die Spanier es nie erobern konnten. &lt;br /&gt;Er erzählt uns auch von einem großen Wasserfall, der zwei Stunden weiter oben in den Bergen gelegen ist und den wir auf keinen Fall verpassen dürfen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist ein faszinierendes Bild. Durch eine Felsspalte weit oben im Berg stürzen sich unendliche Wassermassen hinunter. Die Luft ist voller Gischt und Wassertröpfchen und je näher wir dem Wasserfall kommen desto unerträglicher wird das ohrenbetäubende Donnern der herabfallenden Wassermassen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8444577-112143022450617475?l=santiago-chile.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://santiago-chile.blogspot.com/feeds/112143022450617475/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8444577&amp;postID=112143022450617475' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8444577/posts/default/112143022450617475'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8444577/posts/default/112143022450617475'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://santiago-chile.blogspot.com/2005/03/der-grosse-wasserfall-bei-iraz.html' title='Der grosse Wasserfall bei Iraz'/><author><name>Julian</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16244423312136033341</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://www.swr.de/imperia/md/images/swr2/wissen/freiebeitrge/4.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8444577.post-112143007659698092</id><published>2005-03-12T14:18:00.000+01:00</published><updated>2005-07-15T14:21:16.596+02:00</updated><title type='text'>Im Bergdorf „Iraz“</title><content type='html'>&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/1819/573/1600/3.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/1819/573/320/3.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Unser Ziel heute ist das hoch oben in der Cordillera liegende Bergdorf „Iraz“.&lt;br /&gt;Es geht vorbei an imposanten Wasserfällen und auf alten Indiopfaden. Erst am Ende des Tages begegnen wir wieder einem Menschen in dieser Gegend. Schnellen Schrittes kommt uns ein Indio mittleren Alters entgegen. Einen flüchtigen Gruß auf den Lippen zieht er auch schon wieder in einer beeindruckenden Geschwindigkeit vorbei. Besonders sein Schuhwerk hat unseren Respekt verdient. Wie er mit diesem Schuhwerk sich überhaupt in dieser Landschaft bewegen kann verblüfft uns. Seine Füße werden von aus Autoreifen geschnittenen Gummiriemen, ummantelt. Wow!&lt;br /&gt;Als wir nach Iraz kommen, werden wir von einer Schar Kinder in Empfang genommen, die uns zeigen, wo wir unser Zelt aufschlagen können.&lt;br /&gt;Alles wird von den zwei Indiomädchen und ihrem kleinen Bruder genau registriert. Ein Zelt haben sie in dieser abgelegenen Region wohl noch nie gesehen. Auch unser Kocher ist eine kleine Sensation und wird kritisch von allen Seiten gemustert bis sich eines der Kinder verbrennt und alle wieder einige Meter Sicherheitsabstand nehmen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8444577-112143007659698092?l=santiago-chile.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://santiago-chile.blogspot.com/feeds/112143007659698092/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8444577&amp;postID=112143007659698092' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8444577/posts/default/112143007659698092'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8444577/posts/default/112143007659698092'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://santiago-chile.blogspot.com/2005/03/im-bergdorf-iraz.html' title='Im Bergdorf „Iraz“'/><author><name>Julian</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16244423312136033341</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://www.swr.de/imperia/md/images/swr2/wissen/freiebeitrge/4.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8444577.post-112142987762779529</id><published>2005-03-10T14:16:00.000+01:00</published><updated>2005-07-15T14:17:57.633+02:00</updated><title type='text'>Wandern im ,Canyon de Colca’</title><content type='html'>&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/1819/573/1600/5.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/1819/573/320/5.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Nach einer längeren  Bustour, die uns über die 4800m hohe Hochebene von Chivay führt, befinden wir uns am Rande eines Canyons. In der glühenden Mittagssonne wagen wir den Abstieg. Unten sehen wir den namensgebenden Fluss ,Colca’. Sein Nass wirkt wie eine persönliche Einladung. &lt;br /&gt;Doch der Abstieg fällt schwerer als erwartet. Auf einer größeren Ebene schlagen wir unser Zelt für die Nacht auf. Am nächsten Morgen, nach einem relativ kurzen Abstieg hinab zum Colca erreichen wir eine kleine Insel mit dem bezeichnenden Namen Oase. Hier, unter Palmendächern liegend, entspannen wir unsere müden Körper in den Thermalquellen und ich lausche Simon wie er aus Ovith ‚Liebeskunst’  vorliest.&lt;br /&gt;Viel hat sich wahrlich in den letzten 2000 Jahren in der Beziehung Mann-Frau nicht verändert. Man könnte vielleicht das Kapitel über das Verführen der Sklaven weglassen, aber sonst.....&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8444577-112142987762779529?l=santiago-chile.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://santiago-chile.blogspot.com/feeds/112142987762779529/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8444577&amp;postID=112142987762779529' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8444577/posts/default/112142987762779529'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8444577/posts/default/112142987762779529'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://santiago-chile.blogspot.com/2005/03/wandern-im-canyon-de-colca.html' title='Wandern im ,Canyon de Colca’'/><author><name>Julian</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16244423312136033341</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://www.swr.de/imperia/md/images/swr2/wissen/freiebeitrge/4.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8444577.post-112142688536769722</id><published>2005-03-01T13:25:00.000+01:00</published><updated>2005-07-15T13:28:05.373+02:00</updated><title type='text'>El Alto in La Paz</title><content type='html'>&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/1819/573/1600/2El%20Alto%20in%20La%20Paz.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/1819/573/320/2El%20Alto%20in%20La%20Paz.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8444577-112142688536769722?l=santiago-chile.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://santiago-chile.blogspot.com/feeds/112142688536769722/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8444577&amp;postID=112142688536769722' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8444577/posts/default/112142688536769722'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8444577/posts/default/112142688536769722'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://santiago-chile.blogspot.com/2005/03/el-alto-in-la-paz.html' title='El Alto in La Paz'/><author><name>Julian</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16244423312136033341</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://www.swr.de/imperia/md/images/swr2/wissen/freiebeitrge/4.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8444577.post-112135717481849173</id><published>2005-02-26T18:05:00.000+01:00</published><updated>2005-07-14T18:06:14.823+02:00</updated><title type='text'>Endlich Urlaub</title><content type='html'>Heute Abend beginnt unser Urlaub. Ein Bus soll uns nach La Paz bringen von wo aus es eine direkte Verbindung nach Arequipa gibt. &lt;br /&gt;Vor La Paz graut es uns jetzt schon ein wenig.&lt;br /&gt;Mit Straßenblockaden von demonstrierenden Indios, hat die bolivianische Hauptstadt den Ruf einer ‚Touristenfalle’. Dazu die Nachricht vom Vortag: Eva, einer Mitvoluntarierin, wurde, als sie sich in la Paz einen Pullover überzog, ihr gesamtes Gepäck gestohlen!&lt;br /&gt;Trotz aller Bedenken lassen wir uns jedoch nicht von unseren Plänen abbringen. &lt;br /&gt;Am Busterminal warten schon Hunderte Reisende, weinende Kinder, diskutierende Indiofrauen mit all ihrem Hab und Gut, Käfige aus denen uns bemitleidenswerte Kreaturen ihre Hälse entgegenstrecken, Verkäufer die lauthals ihre Waren oder auch das beste Busticket, wohin auch immer, anpreisen. &lt;br /&gt;Aber in sechs Monate Südamerika haben wir so etwas wie Routine für solche Situationen entwickelt. Zielstrebig steuern wir unseren Bus an, der sich in gutem Zustand befindet – ein Luxus. Es kann losgehen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8444577-112135717481849173?l=santiago-chile.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://santiago-chile.blogspot.com/feeds/112135717481849173/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8444577&amp;postID=112135717481849173' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8444577/posts/default/112135717481849173'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8444577/posts/default/112135717481849173'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://santiago-chile.blogspot.com/2005/02/endlich-urlaub.html' title='Endlich Urlaub'/><author><name>Julian</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16244423312136033341</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://www.swr.de/imperia/md/images/swr2/wissen/freiebeitrge/4.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8444577.post-112135611738827437</id><published>2005-02-20T17:47:00.000+01:00</published><updated>2005-07-14T17:50:55.806+02:00</updated><title type='text'>Reisepläne</title><content type='html'>Zwei ereignisreiche Monate in den  Waisenhäusern „Maria Christina“ und „Alejandro Magno“ in Cochabamba, Bolivien sind zu Ende.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt solls in die Ferien gehen zusammen mit Simon, meinem Volontarier Freund. &lt;br /&gt;Die große Frage nur: Wohin? &lt;br /&gt;Ein knapp zwei Kilo schwerer Reiseführer „lonely planet guide “ soll uns auf 1500 Seiten bei der Entscheidung helfen. Wir sind dennoch ratlos.&lt;br /&gt;Alles wird als einmaliges Erlebnis geschildert, „...that you must  have seen.....“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also strukturierter: Wir haben gute zwei Wochen Zeit zu reisen. &lt;br /&gt;Das liebe Geld? Chile ist zum Reisen unverhältnismäßig teuer. &lt;br /&gt;Billiger sind Südperu und Bolivien. Auch ist für uns beide beschlossene Sache, dass wir, nach dem hektisch chaotischen Stadtleben Cochabambas, die Ruhe der Natur suchen.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Arequipa, die weiße Stadt im Süden Perus scheint ein ideales Reiseziel.&lt;br /&gt;Im Jahre 1540 von Spaniern gegründet und aus weißem Sandstein errichtet, gehört sie zu den kulturhistorischen Schmuckstücken Südamerikas (..behauptet jedenfalls der Reiseführer).&lt;br /&gt;Und fürs Wandern eignet sich der nicht allzu weit entfernte „Canion de Colca“. Mit 3191Metern ist es der zweit tiefste Canyon der Welt und einer der wenigen Orte überhaupt, an denen es noch möglich ist, die vom Aussterben bedrohten Riesenkondore zu sehen. &lt;br /&gt;Auf nach Arequipa!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8444577-112135611738827437?l=santiago-chile.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://santiago-chile.blogspot.com/feeds/112135611738827437/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8444577&amp;postID=112135611738827437' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8444577/posts/default/112135611738827437'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8444577/posts/default/112135611738827437'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://santiago-chile.blogspot.com/2005/02/reiseplne.html' title='Reisepläne'/><author><name>Julian</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16244423312136033341</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://www.swr.de/imperia/md/images/swr2/wissen/freiebeitrge/4.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8444577.post-110873544126094426</id><published>2005-02-18T14:57:00.000+01:00</published><updated>2005-02-18T15:04:01.266+01:00</updated><title type='text'>Ausflug in den Parque Turinami</title><content type='html'>Das Anliegen der Paseos (Ausflug) ist relativ simpel. Wir wollen den Kindern etwas bieten, das sonst fuer sie absolut unmoeglich ist: Ihrer natuerlichen Umgebung, den Heimen, zu „entfliehen“ und jedem einzelnen ein unvergessliches Erlebnis zu bieten. Die Kinder haben unter normalen Umstaenden so gut wie nie die Gelegenheit das Heim zu verlassen. Das Einzige, was sie von der Aussenwelt kennen, ist der Schulweg. Die Heimmauern gleichen eher denen eines Gefaengnisses, als einem „Heim“ in dem Kinder wohnen. Diese Selbstverstaendlichkeit, die Welt zu entdecken, wollen wir den Kindern mit unseren Ausfluegen, so weit es in unserer Macht steht, zurueckgeben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Paseo der Mayores (Aelteren) in den Parque Turinami&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Leider war meine Wenigkeit fuer diesen Paeso ausser Gefecht gesetzt ( mit knapp 41 Cª Fieber im Bett), deshalb stammen die Informationen fuer diesen Paseo nicht aus erster Hand, was den Bericht aber auf keinen Fall schlechter machen soll J. (Dank an Tobias Spangenberg) Schon im Bus tritt die erste und hoffentlich einzige Unregelmaessigkeit auf. Statt den ausgewaehlten 12 Kindern grinsen uns (Martha, Tobias S., Simon, Jan) 15 Kinder an. Macht nichts, suedamerikanische Spontanitaet faerbt ab. Also ein Zelt und drei Schlafsaecke mehr eingepackt und auf gehts. Der Bus faehrt uns aus der Talsohle, in der Cochabamba liegt, hinauf in die Berge. Unser Ziel der Parque Turinami, eine Stiftung eines Herrn Turinami, der sein Geld Angfang des letzten Jahrhunderts im Bergbau gemacht hat. Nach gut einer Stunde Busfahrt sind wir da und die Kinder stuerzen aus dem Bus heraus. Bergauf geht es zu einer Lichtung, auf der wir unser Lager aufschlagen. Die erste postive Ueberraschung: die Kinder bauen ihre Zelte vollkommen selbststaendig auf und hoeren gut auf das, was wir sagen. Nachdem unser Lager fertig ist,&lt;br /&gt;gibt es Brotzeit. Broetchen mit Salami und Kaese. Mit einem selten zuvor gesehenen Heisshunger stuerzen sich die Jungen auf die Nahrung. Fuer sie gleicht diese Mahlzeit einem Festmahl und ist etwas wirklich besonderes. Wann sonst bekommen sie Salami UND Kaese. Ihr Fruehstuck besteht meinst nur aus einem trockenen Broetchen und ein wenig Tuetenmarmelade. Natuerlich haben wir viel zu wenig mitgenommen und jeder einzelne haette sicherlich nochmal das doppelte essen koennen. Troztdem wirken sie nach dem Essen&lt;br /&gt;gluecklich und zufrieden. Danach geben wir den Kids ( 12-17 Jahre) eine Anweisung, die scheinbar ein absolutes Novum darstellt. Die Aufgabe: Macht was ihr wollt, seit nur in 3 Stunden wieder zurueck. Unsere Schuetzlinge scheinen im ersten Moment vollkommen ueberrumpelt von der Situation. Einige fragen sogar unglaeubig, ob nicht noch Arbeit zu machen sei. Als sie jedoch merken, dass wir es ernst meinen, sind sie schon nach wenigen Momenten im Unterholz verschwunden. Waehrend die Kinder sich im Wald vergnuegen, planen&lt;br /&gt;wir die das grosse Gelaendespiel, das wir vorbereitet haben. Mit dabei alte Bekannte wie „Capture the flag“ oder Insektensuche, aber auch Dinge wie einen 2m hohen Turm zu konstruieren. Nach 3 Stunden kommen die Kinder vollzaehlig und puenktlich zurueck und wir beginnen mit den Spielen. Leider klappen diese nicht 100% wie geplant, was dem Spass, den alle hatten, aber keinen Abbruch tut. Um 18:00 beginnen wir mit dem Lagerfeuer, auf dem wir auch das hoch delikate (und kreative) Essen vorbereiten. Spaghetti mit Tomatensosse. Nach dem Essen setzen wir uns alle zusammen um das Lagerfeuer, fuer das die Kinder unermuedlich neues Holz anschleppen. Von sich aus beginnen schon kurze Zeit spaeter uns die Kinder mit einer existentiellen Frage zu bombardieren: Wann muessen wir ins Bett?! Mindestens eben so unglauebig wie auf die 2 Stunden Freizeit reagieren sie auf unsere Antwort: Geht ins Bett wann ihr wollt, steht auf wann ihr wollt. Der Abend schreitet gemuetlich voran und nachdem Tobi, unerschrocken wie er ist, nach einem&lt;br /&gt;seiner typischen Stammestaenze ums Lagerfeuer die Flammen mit einem&lt;br /&gt;todesmutigen Sprung ueberquert hat , wird dies auch bei dem Kindern zur Hauptatrakktion des Abends. Bis spaet in die Nacht hinein sieht man johlende Kinder ueber das Feuer springen. Um kurz vor Mitternacht faellt dann auch der letzte „Springer“ erschoepft ins Bett und wir Voluntarier tun es ihnen kollektiv gleich. Denn schon am naechsten Morgen um halb sechs laesst sich die erste Kinderstimme vernehmen. Zwei Stunden spaeter trauen wir uns dann&lt;br /&gt;auch aus dem Zelt hinaus und koennen unseren Augen kaum trauen. Die Jungen haben ein hochofenartigen Komplex gebaut, Heilkraeuter gesammelt und Feuer gemacht Das Einzige, worum sie bitten, sind einige Apfelschalen fuer den Tee und Wasser. So vergeht auch der Vormittag und waehrend des Abstiegs kommt uns noch eine Idee fuer ein Spiel. Die zwei Gruppen vom Vortag sollen Heilkraueter sammeln und uns ihre Funktion erklaeren. Als Belohnung winken Bombons und Lollies. Das Ergebnis ist verblueffend: von Kraeutern, die gut&lt;br /&gt;fuer den Magen sind, bis zu solchen, die Zahnschmerzen vertreiben, ist alles dabei. Unten angekommen wartet eine weitere Ueberraschung auf die Kinder. In einem nahegelegenen, traditionell bolivianschen Restaurant haben wir Mittagessen bestellt. Die Kinder freuen sich ueberschwaenglich und essen mit dem uns mittlerweile gut bekannten Heisshunger. Auf die Stunde genau kommt dann auch unser Truffibus, der uns alle erschoepft aber gluecklich nach „Hause“ bringt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8444577-110873544126094426?l=santiago-chile.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://santiago-chile.blogspot.com/feeds/110873544126094426/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8444577&amp;postID=110873544126094426' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8444577/posts/default/110873544126094426'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8444577/posts/default/110873544126094426'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://santiago-chile.blogspot.com/2005/02/ausflug-in-den-parque-turinami.html' title='Ausflug in den Parque Turinami'/><author><name>Julian</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16244423312136033341</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://www.swr.de/imperia/md/images/swr2/wissen/freiebeitrge/4.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8444577.post-110785871229012693</id><published>2005-02-08T11:31:00.000+01:00</published><updated>2005-02-08T11:31:52.290+01:00</updated><title type='text'>Trauriger Alltag</title><content type='html'>Erschoepft vom siebenstuendigen Cancha Besuch, dem grossen Markt von Cochabamba auf dem sich alles finden laesst, der Besuch aber immer zur beruehmten Suche der Nadel im Heuhaufen ausartet, trotten Simon und ich die Strasse zum Hogar „Aleander Magnus“ hinunter. Wir tragen schwer an unseren Wanderrucksaecken  gefuellt mit Schaetzen wie Kreppapier, Glasperlen und was man sonst noch braucht, um eine Horde von 60 Kindern zu unterhalten.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Schon von weitem sehen wir eine ältere Dame, die zusammen mit weiteren Bolivianern,  wild gestikulierend vor dem Eingang des Kinderheims steht. Ohne sie weiter zu beachten,  versuchen wir uns an ihr vorbeizuschieben. Den heissen Tee und das wohlverdiente Abendessen vor Augen. Doch dann sehen wir ein Mädchen, das wie ein  Haeufchen Elend direkt vor dem Eingang kauert. &lt;br /&gt;Die Frau, die gerade dabei ist, das hoechstens 10 jaehrige Maedchen zu beruhigen, berichtet uns, dass Maria (Name von Red. geaendert) von zu Hause weggelaufen sei und an diesem Abend aufgegriffen wurde. Und dann erzählt sie uns aufgeregt, dass sie schon zuvor im Maedchenheim Maria Christina gewesen seien, dort aber abgewiesen wurden und nun ihre letzte Hoffnung das Alexander Magnus sei. Der alten Dame und ihren Begleitern faellt sichtbar ein Stein vom Herzen als wir einwilligen, uns des kleinen Maedchens anzunehmen. Mit den Worten: Nun kann ich beruhigt schlafen, da ich sie in guten  Haenden weiss verabschieden sie sich. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch unsere Hoffnung die kleine Maria ueber Nacht im Hogar zu behalten und mit ihr dann am darauffolgenden Morgen zur Polizei zu gehen wird zunichte gemacht. Denn die leitende Tiá an der Nachtpforte meint, dass  wir noch an diesem Tag die Polizei kontaktieren muessen um die notwendigen Papiere zu erhalten. Sogleich ruft Eva in der naechstgelegenden Polizeistation an.....&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Waehrend wir warten, versucht Alexandra sich ein wenig mit unserem jungen „Gast“ zu unterhalten. Das Maedchen erzaehlt, dass es erst heute Nachmittag weggelaufen sei, vier Stunden durch die Gegend gerannt sei und dann hier auf den Strasse herum geirrt ist, bis es aufgegriffen wurde. Auf die Frage warum sie von zu Hause abgehauen sei, bekommen wir zur Antwort, dass sie und ihre beiden Brueder staendig von ihrer Mutter mit Schlaegen maltraetiert wuerden und sie sich deshalb auch schon versucht habe  umzubringen. Wir sind betroffen. Wie muss es einem so jungen Menschen um die Seele sein, dass er so verzweifelt ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach einer halben Stunde ist die Polizei immer noch nicht aufgetaucht und wir sehen uns mal wieder in einem Vorurteil bestaetigt. Also machen sich Eva, Christoph und Alexandra zusammen mit einer Tiá auf, um die kleine Maria zur Polizeistation fuer haeusliche und interfamiliaere Gewalt zu bringen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alexandra erzaehlt, wie es ihnen ergangen ist: &lt;br /&gt;Um ins Polizeirevier zu kommen mussten wir ueber einen nicht erleuchteten Parkplatz in einem Hinterhof gehen, fuer mich schon unheimlich, fuer die kleine Maria jedoch ein weiterer Horrortrip. Ihre Hand verkrampfte sich so stark um die meinige, dass es mir ziemlich wehtat. &lt;br /&gt;Die Einrichtung des Bueros in das wir gefuerht wurden ist spartanisch. Auffaellig thront ein riesiges Plakat an der Wand, auf dem eine aufgeschlagene Bibel und zwei zusammenhaengende Eheringe nebeneinander auf einem Altar liegen. In grossen Lettern steht dort auf spanisch: Was Gott vereint hat, darf der Mensch nicht trennen. Man bedenke, unter was fuer Umstaenden wohl die meisten Menschen in eine Polizeistation fuer haeusliche Gewalt kommen!&lt;br /&gt;Die diensthabene Polizeibeamtin passte gut zu ihrem Umfeld. Unfreundlich und gelangweilt nahm sie die Daten Marias auf und erklaerte uns, dass es am Wochenende keine Moeglichkeit gaebe sie in ein Heim zu schicken. Jedoch wuerde ihr, zusammen mit anderen Kindern, die in den letzten Tagen aufgegriffen wurden, eine Art Uebergangszelle zur Verfuegung gestellt. Und ja, in diesem Raum schlafen momentan sechs Kinder verschiedenen Alters. Jungen und Maedchen sind gemeinsam untergebracht. Auf unseren Einwand wegen sexueller Gewalt erwidert die Beamtin  knapp, das so etwas noch nicht vorgekommen sei. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vier Tage spaeter ruft Alexandra ein weiteres mal in der Polizeistation an, um sich ueber den Verbleib des Maedchens zu informieren und ob eine Moeglichkeit bestehe es zu besuchen. Sie wird vorgeladen zur „ Defensiva de Menores“ einer Art Jugendamt. Dort wird ihr nach ausfuerlicher Erleuterung der Situation ein Besuch gestattet. Voellig ueberrascht, was eine „Gringa“ in einem Kinderheim macht, wird Alexandra von grossen neugierigen Kinderaugen beobachtet. Alexandra muss sich einen Weg durch die Kinder bahnen und findet dann die kleine Maria. &lt;br /&gt;Die freut sich ueberschwaenglich von einer ihrer Retter besucht zu werden und erzaehlt, dass es ihr nun im Heim ein wenig besser gehe. Sie muesse sich aber mit zwei anderen Maedchen ein Bett teilen und statt der Eltern werde sie jetzt von den grossen Maedchen im Heim geschlagen..... &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;    &lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8444577-110785871229012693?l=santiago-chile.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://santiago-chile.blogspot.com/feeds/110785871229012693/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8444577&amp;postID=110785871229012693' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8444577/posts/default/110785871229012693'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8444577/posts/default/110785871229012693'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://santiago-chile.blogspot.com/2005/02/trauriger-alltag.html' title='Trauriger Alltag'/><author><name>Julian</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16244423312136033341</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://www.swr.de/imperia/md/images/swr2/wissen/freiebeitrge/4.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8444577.post-110595650459308140</id><published>2005-01-17T11:07:00.000+01:00</published><updated>2005-01-17T11:15:40.610+01:00</updated><title type='text'>Ankunft in Cochabamba</title><content type='html'>Die ersten Schritte auf bolivianischem Boden sind im Matsch. Eine Folge der bolivianischen Regenzeit, die uns wohl die kompletten zwei Monate unseres Aufenthalt begleiten wird. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach dem Ausladen unseres Gepaecks folgt eine kleine Odyssee zu unseren Heimen. Die Taxifahrer, die sich kaum besser in ihrer Stadt auszukennen scheinen als wir, fahren uns durch die halbe Stadt bevor wir eher zufaellig auf das Maedchenheim Maria Christina stossen. Danach haben sie sogar noch die Dreistigkeit, uns fast das Doppelte des ausgemachten Fahrpreises aus den Taschen zu ziehen, da die Fahrt ja so furchtbar lange gedauert habe.&lt;br /&gt;Im Heim erfahren wir dann, dass die Maedchen zunaechst im Maedchenheim bleiben muessen, da der Direktor des Jungenheimes, ein strenger Mormone, Angst vor deren “naechtlichen Umtrieben” hat.&lt;br /&gt;Mit dieser Nachricht fallen wir alle, nachdem wir Christiane und Niko begruesst haben, die schon einige Tage frueher angereist waren, vollkommen ausgelaugt ins Bett. &lt;br /&gt;Nach einer viel zu kurzen Nacht sehen wir, wo wir uns wirklich befinden. Was gestern noch einem riesigem Schlammloch glich, laesst sich heute als Spielplatz ausmachen. Anerkennend bestaunen wir die Anlage, die Voluntarier zwei Jahrgaenge vor uns gebaut haben. Ein riesiges Gemaelde Alexander des Grossen, starrt ueberdimensional auf uns herab. Nach Alexander ist das Heim auch benannt. Spaeter im Speisesaal begruessen uns die knapp 60 Kinder des Alexander Magnus mit Spruchbaendern und Liedern. Eine schoene, ergreifende Szene. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Betreut werden diese Kinder, die meist Vollwaisen sind, von momentan sechs&lt;br /&gt;Nonnen und vier Novizinnen eines mexikanischen Ordens. Das Personal befindet&lt;br /&gt;sich zur Zeit im Urlaub. Doch genau darum, erzaehlt Nikolas, der schon im letzten Jahr hier war, scheint es deutlich besser zu laufen. Die Kinder wirken auf ihn ausgeglichener, weniger aggressiv und scheinen deutlich besser zuzuhoeren. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir fruehstuecken zusammen mit den Kindern und es kommen erste Zweifel an den&lt;br /&gt;muehsam erworbenen Sprachkentnissen auf. Warum versteht mich fast keines der&lt;br /&gt;Kinder und umgekehrt verstehe ich kaum ein Wort?! Erst da faellt mir ein, dass viele der Kinder Quechua, die Sprache der Hochlandindianer sprechen und kaum ein spanisches Wort. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach dem Fruehstueck fuehrt uns eine der Nonnen durch das Jungenheim. Durch&lt;br /&gt;den Schlafraum der Juengeren, in dem ein grosser Teil der Fenster fehlt und in dem sich ein starker Uringeruch breit macht. Der  hintere Teil des Patios gleicht einer riesigen Muellhalde. Meterhoch gestapelt liegen hier alte Bettgestelle, Klosets, Bauschutt und was sonst noch so bei einer kompletten Hausentkernung anfallen koennte.  Es gibt aber auch positive Ueberraschungen, man koennte fast sagen Lichtblicke. So zum Beispiel der Raum fuer die “niños especiales” (Behinderte), der von Marcello einem Psychologen, den die vorherige Voluntariergeneration von den Spendengeldern eingestellt hat, betreut wird. Der Raum ist farbenfroh gestaltet und gut ausgestattet. Es gibt sogar einen Computer. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Liste, wo es fehlt, liesse sich wohl fast beliebig lang weiterfuehren, jedoch ist das groesste Problem schnell lokalisiert. Im gesamten Hogar (Heim) gibt es kaum Wasserdruck. Dies fuehrt z. B. dazu, dass die Kinder bis spaet in die Nacht warten muessen um zu duschen, was viele natuerliche nicht machen. Ihr Koerpergeruch ist entsprechend. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach dem Mittagessen, das ich als ueberraschend schmackhaft und abwechslungsreich empfinde, geht es weiter zum Maedchenheim.  Der erste Eindruck: Schon ueber das mit Stacheldraht versehene Tor offenbart sich ein erschreckendes Bild. Der gesamt Patio (Hof) steht unter Wasser. Um zum Gebauede zu gelangen muessen wir ueber eine mehr als provisorische Holzbruecke klettern. &lt;br /&gt;Putz broeckelt ueberall von den Waenden und die Situation scheint schon auf den ersten Blick um einiges dramatischer als Im Jungenheim. Doch das wirklich erschuetterne ist der koerpleriche wie mentale Zustand der Maedchen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hierzu ein Auszug einer Mail von Christiane: &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Die Maedels, denen wir die vor sich hin schreiende Existenz zu verschoenern versuchen sind so vereinsamt, Kontakt- und Liebessuechtig, sich schlagend um jeden Kruemel Keks und Aufmerksamkeit, dass es einem sekuendlich das Herz bricht. Traenen und Krokodilstraenen, Geschrei und Enttaeuschung in den Blicken, wenn die Aufmerksamkeit zum naechsten armen Wuermchen wandert,erzeugen eine Atmosphaere und einen Geraeuschpegel, der mir in zwei Tagen die gesammelte positive Energie und Kraft von zwei Monaten Reisen entzogen zu haben scheint....“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ziemlich mitgenommen verlassen wir nach zwei Stunden Besichtigung das Heim. Die Aufgaben, die sich nun vor uns auftuermen, scheinen fast unloesbar. Trotzdem wollen wir uns hierdurch nicht laehmen lassen, sondern ganz im Gegenteil mit frischem Mut und Tatendrang anpacken um das Maximum aus unserem siebenwoechigem Aufenthalt hier in Cochabamba, Bolivien, herauszuholen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8444577-110595650459308140?l=santiago-chile.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://santiago-chile.blogspot.com/feeds/110595650459308140/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8444577&amp;postID=110595650459308140' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8444577/posts/default/110595650459308140'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8444577/posts/default/110595650459308140'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://santiago-chile.blogspot.com/2005/01/ankunft-in-cochabamba.html' title='Ankunft in Cochabamba'/><author><name>Julian</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16244423312136033341</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://www.swr.de/imperia/md/images/swr2/wissen/freiebeitrge/4.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8444577.post-110595500569875621</id><published>2005-01-13T10:42:00.000+01:00</published><updated>2005-01-17T10:44:46.236+01:00</updated><title type='text'>Hoehenkrank - Von Null auf 4500</title><content type='html'>Wir ueberlassen die Entscheidung der Weiterfahrt dem Busunternehmen, da wir wissen, dass kein Bus von Chile aus nach Bolivien fahren wuerde, wenn Gefahr fuer den Bus besteht. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als wir um 9:00 Uhr morgens am Internationalen Terminal von Cambocha stehen, fuehle ich mich unserem Ziel schon deutlich naeher. Neben uns warten Indiofrauen in ihren farbenfrohen traditionellen Trachten, ihren Kindern auf dem Ruecken und ihren Hueten, die mich an Melonen erinnern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Langsam aber stetig bewegt sich unser diesmal wenig komfortabler Bus auf der schmalen Hangstrasse Richtung bolivianische Grenze. Die Strasse ist zum grossen Teil “sogar” geteert,  trotzdem scheinen einige der Reisegenossen mit jedem gewonnen Hoehenmeter ein wenig ihrer Gesichtsfarbe zu verlieren. Die “Polyglobulia” auch gemeine Hoehenkrankheit fordert ihre Opfer. Unseren  koerperlichen Tiefpunkt erreichen wir an der bolivianischen Grenze, obwohl sie nur 3800 Meter hoch liegt. Aussteigen, eisiger Wind, Temperaturen um 10 C und frostige Grenzbeamte die einigen Voluntarieren die Einreise verweigern, da sie Dokumente, die zuvor als unnoetig deklariert wurden, nicht dabei haben. Das einzige was nicht zu dieser Situation passt sind die Flamingos, die dumm dreist glotzend, in einem nahegelegenen See stehen und solche Situationen schon zu kennen scheinen. &lt;br /&gt;Trotzdem schaffen wir es nach einiger Ueberredungskunst, weiteren Grenzkontrollen und diversen Bechern Mate de Coca Tee gegen die Hoehenkrankheit, bolivianischen Territorium zu erreichen. Obwohl es noch weiter nach oben geht, werden die Berge schnell merklich gruener und direkt hinter der Grenze begruesst uns eine Herde wilder Lamas.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Welch ein Einstand!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach sechs weiteren Stunden Fahrt, vorbei an Doerfchen, die scheinbar nur aus zerfallenden Lehmhuetten bestehen, erreichen wir ausgelaugt von der anstrengenden Fahrt nach insgesamt 15 Stunden, mitten in der Nacht Cochabamba.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8444577-110595500569875621?l=santiago-chile.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://santiago-chile.blogspot.com/feeds/110595500569875621/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8444577&amp;postID=110595500569875621' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8444577/posts/default/110595500569875621'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8444577/posts/default/110595500569875621'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://santiago-chile.blogspot.com/2005/01/hoehenkrank-von-null-auf-4500.html' title='Hoehenkrank - Von Null auf 4500'/><author><name>Julian</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16244423312136033341</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://www.swr.de/imperia/md/images/swr2/wissen/freiebeitrge/4.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8444577.post-110595332855376733</id><published>2005-01-11T10:14:00.000+01:00</published><updated>2005-01-17T10:15:28.553+01:00</updated><title type='text'>Ein Anruf versetzt uns in helle Aufregung</title><content type='html'>Der eintägige Aufenthalt, während wir auf unseren Anschlussbus nach Cochabamba warten, soll zur weiteren Planung unseres Projektes genutzt werden. Leider bemerken wir, dass sich wenig konkrete Ideen finden lassen, ohne eine genaue Vorstellung vom Ort unsere Arbeit zu haben. Genau hier war die Informationspolitik unserer Fundacion gelinde gesagt unzureichend. Außer einigen Horrorgeschichten über die Kinder und deren Situation in den Heimen ist uns leider wenig bekannt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Trotz dieser Enttäuschung verbringen wir einen schönen Abend auf dem “Morro”, einem Hügel vor der Küste, der als Wahrzeichen des chilenischen Sieges über Peru und Bolivien gilt. Wegen der Bodenschätze, die es in der Region reichlich gibt, wurde von 1879 bis 1883 vier Jahre Krieg geführt. In diesem Krieg gewann Chile 350km Küste und schnitt damit Bolivien vom Meer ab. Die Narben dieses Krieges scheinen auch heute noch nicht verheilt. Immer wieder fordern bolivianische Politiker einen Zugang zum Meer für ihr Land. Ein tiefgehender Hass zwischen den beiden Völkern lässt sich nicht bestreiten. Vor allem bei den Älteren. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Anruf versetzt uns in helle Aufregung. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine befreundete Tia ruft einen der Voluntarier besorgt an. Sie erzählt von Rücktrittsdrohungen des  amtierenden bolivianischen Präsidenten, Unruhen, Straßenkämpfen und Straßenblockaden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unsicherheit macht sich breit. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Keiner weiß wie die Lage einzuschätzen ist? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was tun? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Abwarten oder losfahren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;     &lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8444577-110595332855376733?l=santiago-chile.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://santiago-chile.blogspot.com/feeds/110595332855376733/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8444577&amp;postID=110595332855376733' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8444577/posts/default/110595332855376733'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8444577/posts/default/110595332855376733'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://santiago-chile.blogspot.com/2005/01/ein-anruf-versetzt-uns-in-helle.html' title='Ein Anruf versetzt uns in helle Aufregung'/><author><name>Julian</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16244423312136033341</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://www.swr.de/imperia/md/images/swr2/wissen/freiebeitrge/4.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8444577.post-110595249597221786</id><published>2005-01-10T10:00:00.000+01:00</published><updated>2005-01-17T10:05:14.740+01:00</updated><title type='text'>Von Santiago nach Arica</title><content type='html'>Santiago 8:45&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;28 Stunden Busfahrt bis Arica liegen vor uns. Trotzdem löst sich die Anspannung die sich in den letzten Tagen unweigerlich aufgebaut hat. Es ist gut - endlich ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;15 Voluntarier sitzen versammelt, im recht komfortabel wirkenden Bus der Firma Pullmann am Anfang ihrer über 40-stündigen Busodyssee.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aus dem Fenster schauend, ziehen Hügellandschaften wie ein Wellenmeer an uns vorbei. Doch schon nach wenigen Stunden, müssen die Hügel der gähnenden Leere der Wüste platz machen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es scheint, je weiter wir nach Norden kommen, um so trostloser wird die Landschaft. Die strahlt trotz ihrer Kargheit, oder gerade wegen ihr, eine ganz besondere Faszination aus. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir fahren durch kleine, zum Teil verlassene Dörfchen, die mich unweigerlich an Geisterstädte aus US-amerikanischen Western erinnern. Viele bestehen aus nicht mehr als aus einem Schrottplatz, um den sich kleine Ansammlungen von Häusern  angesammelt haben.  Doch selbst diese letzten “Bastionen der Zivilisation” lassen wir hinter uns, als wir in die Atacama Wüste “eintreten”. 15 Stunden fahren wir durch das Nichts der trockensten Wüste der Welt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es scheint unbegreiflich, dass um dieses oberflächlich erbärmliches Stück Land ein vierjähriger Krieg geführt wurde, der knapp 100.000 Menschenleben forderte. Doch der Spitzname dieser Region erklärt einiges: Region der 10.000 Minen. Unter den Bergen der Küstencordilleren lagerten und lagern einige der größten  Kupfer und Salpetervorkommen der Welt.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zwei Stunden früher als vorgesehen, erreichen wir unser vorläufiges Ziel: die Hafenstadt Arica. Mit seinem 150.000 Einwohner ist Arica die größte Stadt der Region. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Durch seine geographisch günstige Lage, in diesem Falle die Nähe zur argentinischen, bolivischen sowie zur peruanischen Grenze haben sich die Popolaciones (Armenviertel) der Stadt zum Umschlagsplatz für fast alle Drogen, die weiter nach Süden geleitet werden sollen, entwickelt. Da überrascht es wenig, dass sich ein großer Teil der männlichen Bevölkerung im Gefängnis befindet. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8444577-110595249597221786?l=santiago-chile.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://santiago-chile.blogspot.com/feeds/110595249597221786/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8444577&amp;postID=110595249597221786' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8444577/posts/default/110595249597221786'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8444577/posts/default/110595249597221786'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://santiago-chile.blogspot.com/2005/01/von-santiago-nach-arica.html' title='Von Santiago nach Arica'/><author><name>Julian</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16244423312136033341</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://www.swr.de/imperia/md/images/swr2/wissen/freiebeitrge/4.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8444577.post-110537850258479613</id><published>2005-01-08T18:32:00.000+01:00</published><updated>2005-01-10T18:37:23.856+01:00</updated><title type='text'>Bolivien</title><content type='html'>Kaum habe mich in Chile eingelebt, geht es schon wieder in ein anderes Land.&lt;br /&gt;Am 9. Januar werden sich 20 Voluntarier auf eine Odyssee gen Norden begeben. Sechzig Stunden Busfahrt erwarten uns, bis nach Bolivien, einem der ärmsten Länder Südamerikas. Das Bruttoinlandsprodukt entspricht mit knapp 1000 Dollern pro Person nur einem fünftel des Chilenischen. Diese Zahlen und die Berichte der Voluntarier, die schon im letzen Jahr an diesem zwei Monate dauernden Projekt teilgenommen haben, setzen uns in eine gespannte Erwartung. Vielleicht sogar ein bisschen in Angst.&lt;br /&gt;Wir werden in zwei staatlichen Kinderheimen im bolivianischen Hochland, in der Nähe von Cochabamba, im Dörfchen Bellavista, arbeiten. Die Lage der Kinder in den Heimen scheint den Erzählungen nach zu urteilen katastrophal. Personell vollkommen unterversorgt versuchen drei wenig motivierte Betreuerlinnen 80 Straßenkinder zu hüten.&lt;br /&gt;Dabei kommt es besonders im Jungenheim „Alexander Magnus“( Alexander der Große) immer wieder zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen den 6 bis18 Jährigen und sogar zu Vergewaltigungen. Die Lage der Behinderten scheint allem Anschein nach die erschreckendste zu sein. Eines der Kinder soll mehre Jahre lang bei seinen Eltern wie ein Hund an der Kette vor dem Haus gehalten worden sein. Bei vielen anderen sind aus weniger schlimmen Behinderungen durch die Ausgrenzung und die fehlende Integration schwere psychische Leiden geworden.&lt;br /&gt;Besonders diesen Menschen soll unsere Arbeit gelten, denn das Besondere an dieser Aktion ist, dass uns praktisch bei unserer Aufgabe unbegrenzte Freiheiten und damit Möglichkeiten offen stehen. Von Anfang an waren Voluntarier für dieses Projekt verantwortlich. Dies ging über das Spenden sammeln, neu deutsch „Fundraising“ ( siehe Spendenbrief) über das Organisieren von eigenen Projekten, z. B. Theaterstücke, bis zur Suche einer Unterkunft.&lt;br /&gt;Über 10000€ wurden uns bisher von Spendern zur Verfügung gestellt, von denen wir neben Projekten direkt mit den Kindern auch Renovierungsarbeiten finanzieren wollen. Außerdem ist daran gedacht eine Schreinerei aufzubauen um den Jugendlichen die Möglichkeit einer einfachen beruflichen Ausbildung zu geben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also viel zu tun, viel zu sehen, viel zu erleben. Erfreulicherweise wurde ich als Berichterstatter von der Gruppe ausgewählt und werde mich nach meiner Rückkehr, die wahrscheinlich Anfang März sein wird, mit einem umfangreicheren Bericht melden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;SPENDENBRIEF&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe Freunde, liebe Spender und Förderer, Santiago, den 17.11.04&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir sind eine Gruppe junger europäischer Freiwilliger, die in Santiago de Chile in verschiedenenen sozialen Einrichtungen der Fundación Cristo Vive teilweise ein soziales Jahr, teilweise auch Zivildienst leisten und mit den Armen dieses Landes arbeiten, um gemeinsam mit ihnen Perspektiven zu schaffen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch in Bolivien ist unsere Stiftung um die Linderung einer noch gravierenderen Armut der ländlichen Bevölkerung bemüht, wo Arbeitslosigkeit und fehlende Infrastruktur die Menschen stark belasten. Am Reichtum des Landes aufgrund seiner natürlichen Ressourcen verdienen nur Wenige, und auch sind die Kriegsjahre zwischen Bolivien und Chile noch nicht vergessen. So wollen wir mit unserer Arbeit gleichsam ein Zeichen der Völkerverständigung und Solidarität setzen. In den vergangenen Jahren konnten unsere Vorgänger, ebenfalls Voluntarier, mit der Unterstützung chilenischer und bolivianischer Freunde in der Region um das Dorf Bellavista im bolivianischen Hochland vieles bewegen und namentlich bei der Renovierung zweier staatlicher Kinderheime den Kindern neue Räume und Möglichkeiten schaffen. Ihre Verwandten und Freunde haben ihnen dabei Hilfestellung in Form von Spenden geleistet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir möchten diese Arbeit fortsetzen und dort anpacken, wo es am nötigsten gebraucht wird. Vor allem sanitäre Anlagen in den Kinderheimen sind zu renovieren, auch pädagogische Betreuung ist bei mangelndem Personal für die stark vernachlässigten Kinder sehr wichtig. Hinzu kommt ein neues Projekt der Fundación, mit dem Räume zur handwerklichen Ausbildung junger Erwachsener aus der Umgebung des Dorfes geschaffen werden sollen, um zukünftig Arbeit und Unabhängigkeit dieser Menschen zu fördern. Dort sollen bald verschiedene Berufe wie Tischlerei und Schreinerei angeboten werden, doch noch fehlen Gelder für die Fertigstellung der Gebäude, für die Anstellung von Lehrern und ebenso für Stühle, Tische und Hobelbänke. Doch auch ganz einfache Dinge wie Regendächer für die Kinderheime, Bastelmaterial für den Kindergarten der Fundación und vieles mehr werden dringend benötigt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für unseren Aufenthalt im Januar und Februar 2005 wollen wir Euch alle daher um Hilfe für unser Projekt bitten, das sich einzig aus Spenden finanziert und auf keine staatliche Unterstützung bauen kann. Mit dem Geld erreichen wir direkt die Bevölkerung eines der ärmsten Länder der Welt, alle finanziellen Mittel werden ausschliesslich für die Einrichtungen und Projekte der Fundación Cristo Vive Bolivia (siehe auch die Homepage &lt;a href="http://www.bolivienprojekt.de/"&gt;http://www.bolivienprojekt.de/&lt;/a&gt; ) verwendet. Auch eine Spendenbescheinigung ist natürlich im Gegenzug erhältlich. Sollten noch finanzielle Mittel nach Abschluss unserer Arbeit vorhanden sein, bleiben diese für die Weiterführung der Projekte der FCV Bolivia in kommenden Jahren erhalten. Die Menschen dort freuen sich über jedes Zeichen der Anteilnahme und auch wir wollen uns bei jedem Spender mit Photos, ausführlichen Schilderungen unserer Arbeit und persönlichen Eindrücken bedanken.&lt;br /&gt;Mit jedem Euro mehr können wir unsere Ideen besser umsetzen und auch z.B. ein kleines Theaterstück mit den Kindern einproben, zwei drei Fussbälle besorgen und neue Farbe in die teils sehr heruntergekommenen Räumlichkeiten bringen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Spenden bitte an:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Cristo Vive Europa e. V.&lt;br /&gt;Stichwort: Bolivienprojekt&lt;br /&gt;Volksbank-Raiffeisenbank Manching&lt;br /&gt;Ktn. 70068 BLZ: 721 628 26&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bitte gebt eure vollständige Adresse an, im Namen aller Voluntarier ein herzliches Dankeschön, JEDE Hilfe ist wertvoll!!!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Voluntarierteam 2005&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8444577-110537850258479613?l=santiago-chile.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://santiago-chile.blogspot.com/feeds/110537850258479613/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8444577&amp;postID=110537850258479613' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8444577/posts/default/110537850258479613'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8444577/posts/default/110537850258479613'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://santiago-chile.blogspot.com/2005/01/bolivien.html' title='Bolivien'/><author><name>Julian</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16244423312136033341</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://www.swr.de/imperia/md/images/swr2/wissen/freiebeitrge/4.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8444577.post-110423849248567105</id><published>2004-12-28T13:53:00.000+01:00</published><updated>2004-12-28T13:54:52.486+01:00</updated><title type='text'>arm und reich</title><content type='html'>Zwischen arm und reich zu wechseln, dies kann auch einfach nur heissen von dem Viertel in dem ich wohne ins Zentrum zu fahren. Das war von Anfang an für mich eine schwere psychische Belastung.&lt;br /&gt;Jedes mal frage ich mich: Was soll das?! Auf der einen Seite sehe ich Kinder in meinem Kindergarten, die kaum genug zu essen haben und auf der anderen Seite Leute in ihren vergoldeten Luxuslimousinen herumfahren.&lt;br /&gt;Die Kluft zwischen arm und reich in Chile, das eine erfolgreiche Wirtschaftsnation ist, ist noch gravierender als in anderen Lateinamerikanischen Staaten. Denn von dem erwirtschafteten Reichtum profitiert nur ein Bruchteil der Bevölkerung. Achtzig Prozent der Bevölkerung Chiles wohnt immer noch in Armenvierteln (Popolaciones). Doch das Erschreckende ist in meinen Augen nicht die Kluft zwischen arm und reich, sondern die nicht vorhandene Solidarität zwischen den Schichten.&lt;br /&gt; In Chile weiß jeder zu welcher Schicht er oder sie gehört und wie man sich „Standes entsprechend“ zu verhalten hat.&lt;br /&gt;Jede Klasse hat ihre spezifischen Vorurteile. Für die „clasa alta“ (Oberschicht) sind alle Menschen aus den unteren Schichten entweder stinkfaul oder kriminell. Ihr einfacher Schluss, wenn es nicht so wäre, würden die auch nicht in den Popolaciones leben müssen. Umgekehrt sind die Reichen für die „clasa baja“(Unterschicht) alles Pinochet Anhänger und entsprechend verhasst.&lt;br /&gt;Zum Beispiel ist eine Reaktion, auf die ich häufig stoße, wenn ich erzähle, wo ich arbeite und lebe, ein verdrehen der Augen und eine Halsabschneidergeste. Umgekehrt treffe ich auf fast die gleiche Reaktion, wenn ich erzähle, dass ich am Wochenende in einem Reichenviertel war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An einem frühen Abend fahre ich meinen ehemaligen Austauschschüler Christian Berkhoff besuchen. Der wohnt mittlerweile in einer Burschenschaft, aufgebaut nach Deutschem Vorbild von Deutschen Immigranten Ende des 19ten Jahrhunderts. Das Haus der Burschenschaft steht in einem der „barrios altos“.&lt;br /&gt;In der U-Bahn, die als Fortbewegungsmittel der besser Situierten gilt, fällt mir auf, wie die Hautfarbe der wechselnden Fahrgäste immer heller wird, je mehr ich mich der Endstation in „Las Condes“(die Grafschaft) nähere.&lt;br /&gt;Nachdem ich Christian getroffen habe, entscheiden wir uns für Pisco Sour als das Getränk unserer Wahl für den bevorstehenden Abend. Doch vor dem Genuss erst einmal der kleine Schock, die Preise im angesteuerten Supermarkt sind sicherlich 50% höher als die, die ich aus meinem barrio kenne. Die Leute scheinen hier wohl nicht so sehr auf Geld zu achten.&lt;br /&gt;Die ersten beiden Personen, die mich im Burschenschaftshaus begrüßen sind Köche, die gerade das Abendessen zubereiten. Ich wage mich in den Speisesaal und werde mit einem akzentfreien „Guten Abend“ aus knapp 20 Kehlen begrüßt,&lt;br /&gt;Ein Blick in die Runde zeigt mir deutsche Gesichter (wenn es so etwas überhaupt gibt) die deutscher nicht sein könnten. Obwohl es fast alles chilenische Staatsbürger mit deutscher Herkunft sind.&lt;br /&gt;Ich treffe auch auf einen Bekannten aus Jena, der hier auf Freundschaftsbesuch  ist. Wir „kennen“ uns aus dem Sprachkurs im Goethe Institut. Sein erster Satz: „Arbeitest du immer noch umsonst im Kindergarten?“ Sofort wird mir wieder bewusst, warum ich in Deutschland keinen Kontakt mit Burschenschaftlern pflege.&lt;br /&gt;Zufällig kommen wir im weiteren Gespräch auch auf die „Colonia Dignidad“ (Kolonie der Würde), gegründet von Paul Schäfer, Laienprediger und in Deutschland angeklagt wegen Kindesmissbrauch, Anfang der 60ziger Jahre. Sektenartig organisiert und vom chilenischen Staat geduldet. Hermetisch abgeriegelt, entwickelte sich die „Colonia Dignidad“ zu einer erfolgreichen kleinen Stadt. Nach dem Putsch 1973 wird sie für die Regierung interessant, da die Öffentlichkeit hier keinen Zutritt hat. Berichten zufolge wurden hier mehrere 100 Menschen gefoltert, um Geständnisse oder Informationen zu erpressen. Leider gibt es außer den Zeugenberichten keine konkreten Beweise, deshalb wurde nie Anklage erhoben. Jedoch wird Paul Schäfer, der unauffindbar scheint, nun auch in Chile wegen Kindesmissbrauchs gesucht.&lt;br /&gt;Harald, der erste Vorsitzende der Burschenschaft meint zu diesem Thema lapidar, dass die chilenischen Medien oft übertreiben und die europäischen noch mehr. Mein „Freund“ aus Jena bezeichnet solche Medienkampagnen als Rufmord und fordert drakonische Strafen für Medien die solche Berichte ohne konkrete Beweise veröffentlichen.&lt;br /&gt;Nach dem Abendessen führt mich Christian durch das ansehnliche Gebäude, vom riesigen Wohnzimmer über die Bibliothek, in der zum Teil 150 Jahre alte Bücher stehen, über die Kneipe in den Versammlungsraum. Auf den Gängen hängen Fotos von „Alten Herren“, Verhaltensregeln und Postkarten. Natürlich alles im besten Deutsch. Christian erklärt mir die Aufnahmebedingungen: Annähernd perfekte Deutschkenntnisse plus ein monatlicher Beitrag von 150.000 Pesos. Zum Vergleich eine tía im Kindergarten verdient knapp 140.000 Pesos im Monat.&lt;br /&gt;Unser Rundgang endet im Kabuff, in dem mein Blick als erstes auf eine große Reichsmarineflagge, quer über die Decke gespannt, fällt. Hier treffe ich auch auf einzelne Damen in diesen Kreisen, die von mehren Herren gleichzeitig umworben werden. Trotzdem bleiben mir noch Gesprächspartner, mit denen ich angeregte Diskussionen in Deutsch führe. Obwohl ich mich später frage, ob es nicht besser gewesen wäre, wenn ich nicht alles verstanden hätte. Hans erzählt mir, nachdem ich ihm vom Bolivienprojekt unserer Organisation berichtet habe, von seinem tiefgehenden Hass gegen Bolivien und alles bolivianische. Auf die Frage warum, ob er schon einmal in Bolivien war oder einen Bolivianer kennt gibt er mir nur zu verstehen, dass er Bolivien verabscheut wegen politischer Differenzen zwischen SEINEM Land und Bolivien und einem Krieg der mehr als 100 Jahre zurückliegt. Plumper Nationalstolz. Seine Beiträge zum nächsten Thema, Homosexualität, erschrecken mich noch mehr:“ Ein Fehler von Gott und deshalb lebensunwert“.&lt;br /&gt;Trotz oder gerade wegen solcher Sprüche hat mich die Gesellschaft richtig herausgefordert. Endlich mal wieder kontroverse Diskussionen zum Dagegenhalten.&lt;br /&gt;Am nächsten Tag verlasse ich das Haus, als die Köche gerade dabei sind, das Mittagessen zu servieren. Christian begleitet mich zur Metrostation und will von mir wissen, was ich über seine neue Heimat denke. Mein erster Gedanke: deutsch! Viel deutscher, viel traditioneller als ich mein Heimatland kenne. Den Rest verkneife ich mir, aber innerlich bin ich aufgewühlt. Ich bin mit den Sprösslingen der absoluten chilenischen Elite zusammengetroffen und habe Menschen getroffen, die ich zum Großteil als engstirnig, schwer konservativ und nationalistisch erlebt habe.&lt;br /&gt;Als ich nach zwei Stunden „Reise“ in unserem  kleinen Häuschen im Armenviertel „La Pintana“ ankomme fühle ich mich deutlich wohler und mehr zu Hause als unter all den Deutschen in „Alto las Condes“. &lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8444577-110423849248567105?l=santiago-chile.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://santiago-chile.blogspot.com/feeds/110423849248567105/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8444577&amp;postID=110423849248567105' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8444577/posts/default/110423849248567105'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8444577/posts/default/110423849248567105'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://santiago-chile.blogspot.com/2004/12/arm-und-reich.html' title='arm und reich'/><author><name>Julian</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16244423312136033341</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://www.swr.de/imperia/md/images/swr2/wissen/freiebeitrge/4.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8444577.post-110390733748851704</id><published>2004-12-24T17:55:00.000+01:00</published><updated>2005-01-14T10:36:14.220+01:00</updated><title type='text'>Frohe Weihnachten</title><content type='html'>http://www.swr.de/swr2/wissen/specials/2005/01/10/index1.html&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img  src="http://www.swr.de/imperia/md/images/swr2/wissen/freiebeitrge/13.jpg" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8444577-110390733748851704?l=santiago-chile.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://santiago-chile.blogspot.com/feeds/110390733748851704/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8444577&amp;postID=110390733748851704' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8444577/posts/default/110390733748851704'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8444577/posts/default/110390733748851704'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://santiago-chile.blogspot.com/2004/12/frohe-weihnachten.html' title='Frohe Weihnachten'/><author><name>Julian</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16244423312136033341</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://www.swr.de/imperia/md/images/swr2/wissen/freiebeitrge/4.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8444577.post-110338841428660619</id><published>2004-12-18T17:46:00.000+01:00</published><updated>2004-12-18T17:46:54.286+01:00</updated><title type='text'>Voluntarierseminar an der Punto de Tralka </title><content type='html'>Freitagabend irgendwo in Santiago de Chile.  Ich und Tobi sitzen eingeklemmt und schwitzend in einem viel zu engen Mikrobus, der uns zu unserem Treffpunkt bringen soll. Treffen waere eigentlich genau um 17:00 Uhr gewesen, aber einige chilenische Angewohnheiten haben wir wohl schon assimiliert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als wir um kurz vor sechs in der EFPO, der Zentrale der Fundacion Cristo Vive, ankommen, warten die knapp 20 anderen Voluntarier schon ungeduldig. Alle wollen keine Zeit verlieren und moeglichst schnell Santiago in Richtung Meer verlassen.&lt;br /&gt;Kurz darauf sitzen wir in drei Vans, die von Schwester Karoline, Fernado Massad und Cornelia Goetz gesteuert werden. Alle drei sehr interessante Personen, mit einer Einstellung zu Gott und der Welt, die einen begeistern kann, selbst wenn man sonst nicht viel mir Kirche oder Glauben am Hut hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hermana Karoline ist die Gruenderin der Fundacion Cristo Vive und lebt seit mittlerweile 35 Jahren in Chile. Dort hat sie Kraft ihrer Person und ihrem Glauben an Gott fantastisches in den Armenvierteln geschaffen. Angefangen mit einem kleinen Kindergarten, gehoeren heute ein Krankenhaus, Drogenberatungszentren, neun Kindergaerten und viele andere Einrichtung  zur Fundacion. Auch kaempfte Hermana Karoline waehrend der Pinochet Diktatur gegen die Folterungen, indem sie versuchte die Oeffentlichkeit darauf aufmerksam zu machen, dass und wo gefoltert wurde.&lt;br /&gt;Der zweite im Bunde ist Fernando Massand, der Geschaeftsfuehrer und Vizepraesident der Fundacion ist. Fuer mich persoenlich war er ¨der¨ interessanteste Mensch, den ich an diesem Wochenende kennenlernen durfte. Er stammt aus der Oberschicht Santiagos, besitzt eine sehr gute Schulbildung und war, bevor er bei der Fundacion anfing zu arbeiten, Chef aller Esso Tankstellen Santiagos. Er wuerde heute sicherlich zur absoluten Geld Elite Chiles zaehlen, jedoch entschied er sich fuer den Weg, der ihn innerlich weiterbrachte und gluecklich machte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Cornelia Goetz ist die Voluntarierbeauftragte und kuemmert sich ansonsten um die paedagogische Weiterbildung der Tias in den Kindergaerten. Sie wurde von Deutschland aus nach Chile geschickt um hier die Arbeit der Fundacion zu unterstuetzen.   &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach drei Stunden Autofahrt ueber die privatisierten Autobahnen, die einer spanischen Firma gehoeren, erreichen wir das Doerfchen Punto de Tralka direkt am Meer gelegen. Den Namen verdankt der Ort einer beeindruckenden Felskonstellation die 300m weit ins Meer hinausragt. ¨Punto¨ist Spanisch und bedeutet Spitze, Tralka wurde der Sprache der chilenischen Ureinwohner entnommen und bedeutet in etwa spitzer Stein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Freitag Abend gibt es nicht mehr viel Programm nur noch eine kurze Vorstellung der sechs verschiedenen Voluntarierhaeuser, die ueber ganz Santiago verteilt sind und deren Bewohner. Dafuer geht es am Samstag morgen schon in aller Fruehe ( 10 Uhr) los. Gluecklicherweise hat mich der Kaelteschock beim morgendlichen Bad im einkalten Pazifik ein wenig aufgeweckt. Wir Voluntarier verteilen uns nun auf drei Grueppchen, die von Fernando, Karoline oder Cornelia betreut werden. Dort tauschen wir uns untereinander ueber unsere bisherigen Erfahrungen aus, welche Probleme wir bisher hatten in der Arbeit, aber auch mit dem Leben in Chile und seinen Bewohnern. Ich erfahre, dass die Voluntarier zum grossen Teil sehr aehnliche Probleme beschaeftigen. Zum Beispiel, dass es sehr einfach ist Chilenen kurz und auf kumpelhafter Basis kennen zu lernen, es aber um so schwieriger ist, richtige Freundschaften aufzubauen.&lt;br /&gt;Karoline die meine Kleingruppe leitet ermuntert uns noch Verbesserungsvorschlaege ohne Scheu anzusprechen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach dem Mittagessen haben wir erstmal ein wenig Siesta und Simon und ich klettern bis zur auessersten Spitzte der Punto de Tralka und geniessen zusammen mit den Schwaermen von Pelikanen die frische Seeluft.&lt;br /&gt;Am Nachmittag erzaehlt uns Hermana Karoline vom bevorstehenden Bolivienprojekt und was uns dort erwarten wird.&lt;br /&gt;Am Abend sitzen wir dann alle zusammen um ein Lagerfeuer am Strand. Bemerkenswert finde ich, dass nicht nur die Voluntarier dabei sind sondern auch die fast 70 jaehrige Karoline.&lt;br /&gt;Am naechsten  Tag geht es leider auch schon zurueck in das Smokloch Santiago. Jedoch nicht bevor wir das Haus Pablo Nerudas auf der benachbarten Isla Negra besucht haben. Leider passiert gerade hier der einzige negative Zwischenfall des Wochenendes. In einem unserer Vans, die eine Strasse neben den offiziellen (kostenpflichtigen) Parkplaetzten abgestellt waren, wird eine Scheibe eingeschlagen und zwei Rucksaecke gestohlen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8444577-110338841428660619?l=santiago-chile.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://santiago-chile.blogspot.com/feeds/110338841428660619/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8444577&amp;postID=110338841428660619' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8444577/posts/default/110338841428660619'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8444577/posts/default/110338841428660619'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://santiago-chile.blogspot.com/2004/12/voluntarierseminar-der-punto-de-tralka.html' title='Voluntarierseminar an der Punto de Tralka '/><author><name>Julian</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16244423312136033341</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://www.swr.de/imperia/md/images/swr2/wissen/freiebeitrge/4.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8444577.post-110157659372911915</id><published>2004-11-27T18:29:00.000+01:00</published><updated>2004-11-27T18:29:53.730+01:00</updated><title type='text'>Sintflut</title><content type='html'>Dass die ersten Regentropfen, die ich in Santiago erlebe gleich eine kleine Sintflut ausloesen, haette wohl niemand erwartet, aber von vorne:&lt;br /&gt;Ein ungewohntes Geraeusch weckt mich mitten in der Nacht. Wie ein Trommelwirbel prasseln Regentropfen auf unser Wellblechdach; sogar das Bellen der Hunde aus der Nachbarschaft wird davon übertönt.&lt;br /&gt;Ich freue mich ueber den Regen. Eine willkommene Abwechslung nach der langen Trockenheit. Morgen kann ich mir das laestige Giessen ersparen.&lt;br /&gt;Am naechsten Tag das gleiche Geraeusch. unablässig prasselt der Regen vom wolkenverhangenen Himmel. Ob die Kindergartenkinder, die mir anvertraut sind eine Schlammschlacht veranstalten werden. Das ist meine größte Sorge. Lisa beruhigt mich: Die Kinder duerfen nicht im Hof spielen, wenn es regnet. Und dann erzaehlt sie vom Regen Anfang September. Das war der Tag ihrer Ankunft in Santiago, als es unmoeglich war die Strasse zu ueberqueren. Die hatte sich in einen Fluss verwandelt hatte.&lt;br /&gt;Ich verdraenge alle Gedanken an die Unwetter im Winter und streife mir meine Regenjacke ueber. Im Kindergarten sind von den 26 Kindern, die normalerweise in meiner Gruppe sind, nur 12 erschienen. Karolin erklaert, dass viele Eltern aus Angst vor Ueberschwemmungen, das Haus nicht verlassen. Auch gut, denn eine ¨Kleingruppe¨ von 12 Kindern verspricht einen deutlich entspannteren Tagesablauf und laesst mich individueller auf die Kinder einzugehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es wird in der Tat ein sehr entspannter Arbeitstag. Abends regnet es noch immer und auf dem Nachhauseweg bilden sich schon die ersten Sturzbaeche am Strassenrand.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zusammen mit Lisa fahre ich ans andere Ende der Stadt, wo wir von anderen Voluntariern zum Essen eingeladen sind. Der Ruf bayrischer Kaesespaetzle ist nun mal unwiderstehlich. Nach fast zweistuendiger Busfahrt erreichen wir unsere Gastgeber dank Gummistiefeln trockenen Fusses. Die Rueckfahrt nach La Pintana wird schwieriger. Im Zentrum Santiagos ist das totale Verkehrschaos: es geht weder vor noch zurueck. Autos, Micros, Lastwagen und was sonst noch fahrbar ist, stauen sich auf der Strasse. Auch die Metro bietet keinen Ausweg, denn die Stationen sind wegen Ueberschwemmungsgefahr geschlossen. Was nun? Mittlerweile ist der Regen so stark, dass man nur ein paar Schritte sehen kann. Trotzdem finden wir den Collectivo- (ein Sammeltaxi). Auf die Idee sind schon andere gekommen. An die 100 ebenfalls pitschnasse potentielle Fahrgaeste warten auf das gleiche Collectivo wie wir.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachdem auch meine Goretex Jacke vor den Regenmassen kapituliert hat entschliessen wir uns, zurueck ins Zentrum zu fahren. Dort sieht es aus wie in einem Katastrophenfilm Hollywoods. Auf den Strassen steht das Wasser einen halben Meter hoch, selbst die Buergersteige sind ueberschwemmt und aus den Gullideckeln sprudeln Fontaenen mit stinkendem Abwasser aus der Kanalisation.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Waehrend wir in einem erhoehten Hauseingang auf den Micro Bus warten und frieren, versuchen wir uns zu erklaeren, warum es in Santiago immer wieder zu solchen Ueberschwemmungen kommt. Zum einen ist die Stadt voellig versiegelt mit Asphalt und Beton. Gruenflaechen, in denen das Wasser  versickern koennte, fehlen. Dazu kommt die voellig marode und in manchen Stadtteilen gar nicht vorhandene Kanalisation.&lt;br /&gt; Wie froh sind wir, als nach endlosem Warten endlich unseren Bus kommt, der uns nach einer weiteren dreistuendigen Odysee fast bis vor die Haustuer bringt.&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8444577-110157659372911915?l=santiago-chile.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://santiago-chile.blogspot.com/feeds/110157659372911915/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8444577&amp;postID=110157659372911915' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8444577/posts/default/110157659372911915'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8444577/posts/default/110157659372911915'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://santiago-chile.blogspot.com/2004/11/sintflut.html' title='Sintflut'/><author><name>Julian</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16244423312136033341</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://www.swr.de/imperia/md/images/swr2/wissen/freiebeitrge/4.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8444577.post-110044579209254266</id><published>2004-11-14T16:19:00.000+01:00</published><updated>2004-11-14T16:23:12.093+01:00</updated><title type='text'>La Pintana 11.11.2004 – Rueckblick auf sechs Wochen</title><content type='html'>Mittlerweile bin ich sechs Wochen in Santiago und weiss selber nicht, ob mir die Zeit kurz oder lang vorkommen soll. Auf der einen Seite scheint die Zeit rasend schnell zu vergehen, da es jeden Tag etwas Neues zu sehen und zu entdecken gibt. Auf der anderen Seite kommt es mir vor, als ob eine kleine Ewigkeit vergangen  ist, seit ich Bremen verlassen  habe. Dieses Bremen, das ich unbedingt verlassen wollte, um die Welt zu entdecken und welches jetzt so schmerzlich vermisst wird. Mehr als ich mir in Deutschland haette vorstellen koennen. Einfach, weil ich nicht wusste was ich an dieser Stadt hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So sehr ich Bremen vermisse fehlt mir auch die Leichtigkeit des Seins in Deutschland. Man hatte seine Orte, seine Plaetzte, seine Freunde sein zu Hause. Hier beginnt alles noch einmal von Null. Selbst die Sprache. Dazu kommen fuer mich Rueckschlaege wie eine heftige Grippe, die mich in den ersten Wochen flachgelegt hat und eine nicht enden wollende Pechstraehene. Unter anderem wurden mir zwei Handys geklaut. Ausserdem nimmt mich die Arbeit im Kindergarten, in dem ich seit zwei Wochen voll arbeite, seelisch und koerperlich mehr mit, als mir selbst bewusst ist. Die Kinder sind zwar im Grunde genommen liebenswert, jedoch ist es deprimierend, wenn man zum Beispiel einem spindelduerren Maedchen, das zu Hause nicht genug zu essen hat, das Essen foermlich eintrichtern muss, weil es nicht essen will. Besonders die Jungen sind sehr agressiv und anstrengend und hoeren bisher sehr schlecht auf mich. Ich hoffe, dass ich mit der Zeit ein wenig mehr Autoritaet gewinnen werde und trotzdem den Kindern das geben kann, was ihnen zu Hause am meisten fehlt: Liebe, Umarmungen, Aufmerksamkeit. Jemand der da ist und ihnen einfach zuhoert.&lt;br /&gt;Die Moeglichkeiten im Kindergarten sind sehr begrenzt, da es zum Beispiel nicht moeglich ist, das Kindergartengelaende zu verlassen. Das bedeutet, dass die fuenf Gruppen mit bis zu 30 Kindern von Morgens 8:30 bis 17:00 Uhr in ihrem Saala (Saal) eingepfercht sind, ausgenommen die zwei halben Stunden Patiozeit (Hofzeit).  Um etwas Abwechslung in dieses graue Kindergartenleben zu bringen, betreuen wir (die Voluntarier ) nun jeden Nachmittag jeweils zu zweit fuenf Kinder aus den verschiedenen Salas in einer  kleinen Werkstatt und einem kleinem Haus. In diesen Einrichtungen sollen wir den Kindern einfache Handfertigkeiten vermitteln. Zum Beispiel. wie drehe ich eine Schraube ein, oder wie benutzte ich einen Hammer ohne mich oder meine Umwelt ernsthaft zu gefaehrden.&lt;br /&gt;Das Haus, das wir benutzen duerfen gleicht eher einem riesigen Puppenhaus samt Einrichtung. Hier sollen wir den Kindern Verhaltensregeln in der Kueche und am Tisch beibringen.&lt;br /&gt;Auch wenn die Moeglichkeiten auf den ersten Blick sehr simpel erscheinen bin ich sehr gluecklich, dass wir vom Kindergarten ein eigenes Projekt bekommen haben, das uns selber Moeglichkeiten laesst, ein wenig kreativ zu sein und gleichzeitig die Kinder zu foerdern. Soweit ich weiss, ist diese Moeglichkeit, die uns vom Kindergarten gegeben wird in der Fundacion Cristo Vivo ein Unikum und verstaerkt noch einmal das positve Gefuehl zu dieser Einrichtung.&lt;br /&gt;Neben diesen Projekten, gibt es noch weitere didaktische Einheiten im Kindergarten. Diese Woche zum Beispiel haben wir den Kindern das Sonnensystem beigebracht. Hoehepunkt war sicherlich das mobile Planetarium, das auf dem Kindergartengelaende aufgebaut wurde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vom Grundprizip halte ich all diese Ideen fuer sehr sinnvoll: Leider gibt es zwei Probleme: Die Kinder koennen sich kaum fuenf Minuten konzentrieren und sind wenig aufnahmefaehig. Zusaetzlich, verstehen die Tias (Kindergaertnerinnen) den Stoff den sie vermitteln sollen selbst kaum, und/oder  beschaeftigen sich auch nicht mit ihm. Es klingt schon seltsam, wenn behauptet wird der Planet Merkur sei so kalt, weil er der groesste Planet ist. In solchen Situationen frage ich mich dann oft, soll ich jetzt was sagen ? Doch ich will auch nicht als deutscher Klugscheisser da stehen. Denn das Verhaeltniss zu den Tias ist schon angespannt genug, da alle vordergruendig  sehr freundlich sind, wir jedoch erfahren haben, dass man hinter unserem Ruecken ueber unseren Gestank und unsere Kleidung laestert. Trotz diesen Negativnachrichten versuche ich jedoch so offen und freundlich wie moeglich zu sein, was nun um einiges schwerer faellt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sowieso faellt es mir schwer, zu Chilen engere Beziehungen aufzubauen. Da ist sicherlich zum einen die Sprachbarriere, jedoch noch gewichtiger, das Gefuehl irgendwie nicht richtig dazu zu gehoeren. Daran aendert auch nicht, dass sich die Chilenen – Frauen wie Maenner -  sich extrem fuer uns Bleichgesichter interessieren. Ein kleiner Spaziergang durch die naehere Umgebung kann so immer wieder zum ¨Selbstwertpusher¨ werden. Leider fuehlt man sich jedoch bei soviel Begeisterung fuer uns Europaeer, auch schnell auf ein Prestigeobjekt reduziert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gibt noch was, unter dem ich sehr leide. Es ist gross, stinkt und hat sieben Millionen Einwohner. ¨Santiago de Chile. Mir fehlt hier die Natur, das Gruen, das man in dieser Stadt kaum finden kann. Da ist schon ein bisschen Grass zwischen zwei Strassen ein Park und die wenigen Parks die es gibt sind so ueberfuellt, dass man sich vorkommt wie auf einem Festival. Jetzt, wo der Sommer zu kommen scheint, will ich so oft wie moeglich Santiago verlassen , um mich am Wochenende in der Natur zu entspannen.&lt;br /&gt; Das Resumee aus sechs Wochen Santiago ist deshalb, dass es mir schwerer faellt als erwartet, mich selber hier in Santiago zu finden, richtig anzukommn und mich mit der fremden Kultur und Stadt zu aklimatisieren. Aber gerade dadurch merke ich, wie ich an dieser veraenderten Lebenssituation wachsen und lernen kann. Desshalb gucke ich nun nach den kleinen Tiefphasen nach vorne und freue mich mehr den je auf die Zeit die ich hier verbringen darf.&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8444577-110044579209254266?l=santiago-chile.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://santiago-chile.blogspot.com/feeds/110044579209254266/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8444577&amp;postID=110044579209254266' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8444577/posts/default/110044579209254266'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8444577/posts/default/110044579209254266'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://santiago-chile.blogspot.com/2004/11/la-pintana-11112004-rueckblick-auf_14.html' title='La Pintana 11.11.2004 – Rueckblick auf sechs Wochen'/><author><name>Julian</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16244423312136033341</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://www.swr.de/imperia/md/images/swr2/wissen/freiebeitrge/4.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8444577.post-109813003667608804</id><published>2004-10-18T22:01:00.000+02:00</published><updated>2004-10-18T22:08:40.830+02:00</updated><title type='text'>Una viaje loca</title><content type='html'>Samstag 9.10. - 10:30 Uhr&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es kracht! Eines der wenigen heil gebliebenen Glaeser der Einweihungsparty zerschellt auf dem Innenhof und schreckt mich aus einem kurzen Schlaf. Ein Blick nach draussen offenbart mir ein Bild, dass ich vom Morgen nach einer deutschen Party nicht kenne.&lt;br /&gt;In der Sonne sitzend und lustig palavernd trinken vier Chilenen die Reste vom Vorabend. Ein wenig verstoert versuche ich weiterzuschlafen. Mit wenig Erfolg. Denn einige Minuten spaeter wummert die Stereo Anlage dumpfe Baesse durchs Haus und durch meinen Mageng.&lt;br /&gt;Was solls, denke ich mir. Je frueher wir anfangen aufzuraeumen, destso schneller kann ich mich wieder in mein gemuetliches Bett legen...&lt;br /&gt;Aber die Chilenen sind schwer davon zu ueberzeugen, dass es besser waere aufzuraeumen, als die Party vom Vorabend fortzusetzen.&lt;br /&gt;Meine Laune hellt sich erst auf, als Pablo, der nicht nur Chemie studiert sondern auch noch Bergfuehrer ist, erzaehlt, dass der kommende Montag Feiertag ist. Que bueno!! Gefeiert wird die ¨Entdeckung¨ Amerikas durch Christopher Kolumbus 1492. Und Pablo will in den Cordilleras¨, dem an Santiago direkt angrenzt Gebirge, wandern gehen. Begeistert frage ich ihn, ob ich mitkommen koennte, was fuer ihn selbstverstaendlich ist.&lt;br /&gt;Also der Plan fuer Heute: Schnell aufrauemen, danach sich noch einmal schlafen legen und dann raus aus dem stinkenden Santiago, ab in dei Anden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;14:00 Uhr&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Puuuhh. Endlich sieht unser Haus wieder bewohnbar aus und jetzt nur noch ins Bett.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Rrrrinng. Rrrrrring. Es klingelt an der Tuer und was sehen meine mueden Augen? Rodrigo einer der chilenischen amigos steht mit Wein, Bier und Grillfleisch vor der Tuer und grinst mich schief an. Meine Laune erreicht einen neuen Tiefpunkt und ich ziehe mich in mein Zimmer zurueck um dort mit Hilfe von Oropax vielleicht doch ein wenig zu schlafen... Bringt leider alles nichts, denn auf dem Patio werden jetzt Schlachtrufe fuer das Fussballspiel am kommenden Mittwoch geuebt Chile contra Argentinien. VIVA CHILE!!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;18:30&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Langsam faengt es an zu daemmern. Es ist Zeit für den vereinbarten Treffpunkt fuer die Wandersleut. Neben uns mit im Bus fährt das obligatorische 2 litro Weinpack. Zwei Strassenmusiker spielen auf der Gitarre die gleichen sozialistischen Lieder aus der Arbeiterbewegung der 60ziger die auch schon in der letzten Nacht auf unserem Patio gesungen wurden. Euphorisch stimmen meine Begleiter mit ein und belohnen die Musiker am Ende mit einigen Pesos.&lt;br /&gt;Im ¨casa Valdivia¨, unserem Treffpunkt, erfahre ich, dass zwei der Chilenen, Rodrigo und Nikolas, beide zwischen 25 und 30, ebenfalls vorhaben mitzukommen, da sie so etwas noch nie gemacht haben. Mit dem Klamotten vom Vorabend und einer Decke die sie sich ausleihen, ziehen sie los. Na dann viel Spass.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;22:24&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der letzte Micro , den wir nehmen koennen faehrt in wenigen Minuten und wir muessen noch einkaufen. Was fuer ein Stress! Eine panische Odysse auf der Suche nach Nahrungsmitteln beginnt. Wir verpassen den letzten Micro.&lt;br /&gt;Nun heisst es improvisieren. Wie bekommt man eine Gruppe von elf Personen mitten in der Nacht ans andere Ende von Santiago? Wir nehmen drei Taxis, die uns direkt an die Stadtgrenze Santiagos bringen. Die Fahrt fuehrt uns auch durch ¨Las Condes¨ ein Reichenviertel der Stadt.&lt;br /&gt;Hier sind die Buergersteige zum Teil aus Marmor und mit rotem Teppich ausgelegt. Wie ist das moeglich, wenn am anderen Ende von Santiago die Leute fast verhungern. Simon ein Mitvoluntarier erzaehlt, dass die einzelnen Stadtteile fast voellig autark sind und das die Steuereinnahmen nicht in einen gemeinsamen ¨Stadttopf¨ kommen, sondern im jeweiligen Stadtteil bleiben. Eines der deutlichsten Zeichen der Entsolidarisierung zwischen arm und reich und fuer mich der groesste Kulurschock seit ich in Chile bin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sonntag 1:00&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Endlich stoppen die Taxen, und (wir kriechen unter einem Holzzaun hindurch und sind ploetzlich auf freiem Felde Am Hang eines Berges. Ich atme tief die frische Luft ein. Jetzt erst bemerke ich ,dass ich mich in den letzten zwei Wochen kaum getraut habe durchzuatmen, um nicht zuviel von der chronischen Smokwolke die ueber Santiago haengt, einzuatmen.&lt;br /&gt;Was fuer ein erquickendes belebendes Gefuehl. Trotz meiner 3 Stunden Schlaf aus der letzten Nacht will ich nur weiter, weiter nach oben, weg von Santiago.&lt;br /&gt;Langsam (Dank Nikolas und Rodrigo) setzt sich unsere Karawane in Bewegung. Ein anstrengender zweistuendiger Aufstieg folgt, der einige erkennbar an die Grenzen ihrer koerperlichen Belastbarkeit fuehrt.&lt;br /&gt;Doch alle Strapazen haben sich gelohnt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von den Bergen hinabschauend sehe ich eine der beeindruckensten Bilder meines Lebens. Das riesige Lichtermeer Santiagos ertreckt sich vor mir, Santiago, eine Stadt mir mehr als sieben Millionen Einwohnern, eingebettet zwischen den 4000m hohen Anden. &lt;a href="http://www.swr.de/swr2/chile/pics/reise/tag1/klein/smog.jpg"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.swr.de/swr2/chile/pics/reise/tag1/klein/smog.jpg"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8444577-109813003667608804?l=santiago-chile.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://santiago-chile.blogspot.com/feeds/109813003667608804/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8444577&amp;postID=109813003667608804' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8444577/posts/default/109813003667608804'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8444577/posts/default/109813003667608804'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://santiago-chile.blogspot.com/2004/10/una-viaje-loca.html' title='Una viaje loca'/><author><name>Julian</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16244423312136033341</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://www.swr.de/imperia/md/images/swr2/wissen/freiebeitrge/4.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8444577.post-109812812019567722</id><published>2004-10-18T21:34:00.000+02:00</published><updated>2004-10-18T21:35:20.196+02:00</updated><title type='text'>Einweihungsparty im Armenviertel</title><content type='html'>Freitag 8.10.04 - 3:11 Uhr &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schweissgebadet wach ich auf.. Es war ein Albtraum: Voellig allein, unfaehig mich mit den wenigen Brocken Spanisch zu verstaendigen, irre ich durch das Santiagoer Armenviertel ¨La Pintana“. Aber das  einzige Geraeusch, das den Schlafraum erfuellt ist das monotone Schnarchen meines Zimmergenosens Tobias. Ich schliesse wieder die Augen und versuche alle meine Energie darauf zu konzentrieren am naechsten Morgen, dem Tag unserer grossen Einweihungsparty, fit zu sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;8:23 &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am nächsten Morgen geht es mit dem Micro Bus zum Goethe Institut ins Zentrum von Santiago. Dort haben wir im ersten Monat unseres Aufenthalts einem Spanischkurs. Nach gut einstuendiger Fahrt durch die Pobolaciónes (Armenviertel) treffen Tobi und ich die fünf anderen neuen Voluntarier und unseren Buero Zivi Sebastian. Der bringt uns zur Santiagoer Zivilverwaltung wo wir unseren ¨Carnet de Identidad ¨, den chilenischen Personalausweis, beantragen. Die Santiagoer Zivilbewaltung befindet sich im Zentrum Santiagos in einem heruntergekommenen Gebaeude aus der Kolonialzeit. Ein ziemlicher Kontrast sind da die neuen Computer. An jeder Ecke steht Sicherheitspersonal.&lt;br /&gt;Die Schlange im Verwaltungsgebäude ist lang, die Beamten unfreundlich und wir schon nach kurzer Zeit ziemlich genervt. Doch nach knapp drei Stunden haben wir es geschafft, mit einem Abholschein fuer unseren Carnet in vier bis acht Wochen (genauer konnte und wollt man uns das nicht sagen)  verlassen Tobi und ich das Gebaeude. Nun heisst es schnell nach Hause, um alles fuer die ¨fiesta de inauguración (Einweihungsparty) vorzubereiten. Wir kaufen noch einen “Empanada“, eine mit Hackfleisch gefuellte Teigtasche, und ab in den Bus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;16:04&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach diesmal deutlich laengerer Rueckfahrt erreichen wir unserer beschauliches Haeuschen ¨Casa Primavera¨ . Es hat in den letzten 10 Tagen eine erstaunliche Entwicklung mitgemacht ¨von grauer Maus zum Partyhaus¨.  Seit unserer Ankunft wurde hier einiges saniert, repariert und restauriert und mittlerweile fuehle ich mich hier ziemlich wohl. Wir haben hier zwei Schlafzimmer eine Kueche, einen kleinen Innenhof mit Mandelbaeumchen und zwei Aufenthaltsraueme. Fuer chilenische Verhaeltnisse und besonders fuer die Menschen aus unserem Viertel denke ich, wohnen wir sehr luxurioes. Oft wohnen in einem Haus dieser Groesse zehn oder mehr Menschen.&lt;br /&gt;Da unsere beiden Mitbewohnerinnen Alejandra und Lisa schon voll arbeiten und wir noch  relativ viel freie Zeit waehrend des ersten Monats unseres Voluntarios geniessen duerfen, machen sich Tobi und ich gleich an die Arbeit. Alles was nicht niet und nagelfest ist wird in verschliessbare Schraenke verpackt. Dies war einer der ersten Tipps die uns die alteingesessenen Voluntarier gegeben haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;21.:01&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kurz nachdem das letzte Brot gestrichen ist und die letzte Zahnbuerste weggeschlossen ist klingelt es dann auch, untypisch puenktlich, an der Tuer.&lt;br /&gt;Unsere ersten Gaeste sind die ¨tiás¨aus dem Kindergarten in dem wir alle arbeiten. Es kommen auch die Nachbarn mit einer Horde Kinder. Kurz darauf trifft auch die Putzfrau aus dem Kindergarten ein, im Schlepptau Grossmutter, hochschwangere Tochter, diverse Brueder und ihr blinder Ehemann. Ueber diesen erzaehlt mir Lisa, dass die Erblindung absehbar war, die Familie jedoch kein Geld hatte die notwendige Operation zu bezahlen.&lt;br /&gt;Waehrend sich das Haus immer weiter fuellt macht sich der Empanada vom Nachmittag bei Tobi bemerkbar und sucht sich – wie unangenehm - den gleichen Ausgang wie Eingang. Niedergeschlagen legt sich Tobi ins Bett. ¨Warum gerade heute!!!¨ Ich versuche ihn zu troesten: Die fiesta daeuert sicherlich noch lange.&lt;br /&gt;Und wirklich, die Party entwickelt sich zu einem wahrlich dionysischen Fest, es wird getanzt gefeiert und spaeter auf dem Patio sozialitische Lieder mit der Gitarre angestimmt. Die verstehe ich zwar (noch) nicht, ausser Begriffen wie REVOLUTION, jedoch merke ich an der Art wie fast alle miteinstimmen, wie wichtig und auch aktuell diese Lieder noch heute sind.&lt;br /&gt;Als ich  um 7 Uhr als einer der letzten ins Bett taumele,  schlafe ich mit dem Gefuel ein, dass dies eine mehr als wuerdige Einweihungsparty war. Endlich bin ich angekommen in ¨La Pintana“, dem Armenviertel von Santiago de Chile.   &lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8444577-109812812019567722?l=santiago-chile.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://santiago-chile.blogspot.com/feeds/109812812019567722/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8444577&amp;postID=109812812019567722' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8444577/posts/default/109812812019567722'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8444577/posts/default/109812812019567722'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://santiago-chile.blogspot.com/2004/10/einweihungsparty-im-armenviertel.html' title='Einweihungsparty im Armenviertel'/><author><name>Julian</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16244423312136033341</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://www.swr.de/imperia/md/images/swr2/wissen/freiebeitrge/4.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8444577.post-109661385612700884</id><published>2004-10-01T08:57:00.000+02:00</published><updated>2004-10-01T08:57:36.126+02:00</updated><title type='text'>Ankunft in Santiago</title><content type='html'>Am Mittwoch bin ich in Santiago de Chile angekommen. Mein neues zu Hause für ein Jahr. Denn in einem Kindergarten Santiago de Chiles werde ich ab Oktober 2004 meinen Zivildienst leisten. Mitten in einem Armenviertel. Hierauf bin ich sehr gespannt.&lt;br /&gt;Seit Jahren interessiere ich mich für fremde Kulturen und seit meinem zwei monatigen Aufenthalt in Temuco (Chile) besonders für Lateinamerika. Nach meiner Rückkehr ( an die ich im Moment kaum denken kann) würde ich gerne eine Kombination aus Politk und Journalismus studieren.&lt;br /&gt;Aber jetzt bin ich erst mal hier. Der Flug und alles war ok nur bin ich gestern leider nicht mehr zum mail schreiben gekommen. Jetzt sitze ich im Centro de Santiago, da ich gleich noch zu einer Abschiedsparty eines Voluntariers gehe.&lt;br /&gt;Nach der Ankunft in Chile wurden wir (ich und 5 andere) von Lisa und Niko zwei Voluntariern die schon laenger hier sind abgeholt. Danach ging es zur Fundacion Cristo Vive. Von dort aus wurden wir auf unseren verschiedenen Haeuser verteilt.&lt;br /&gt;Ich wohne mit drei anderen zusammen in einem abgelegen Armenviertel von Santiago "la pintana". Das Haus dort ist ganz cool, jedoch muss ich mir ein Minizimmer mit Tobi teilen.&lt;br /&gt;Am Abend war dann gestern schon die erste Party die recht nett war, und auf der man die ersten Kontakte zu Chilenen knuepfen konnte.... und siehe da ploetzlich kamen meine Spanischkenntnisse auch wieder. Heute war ich dann im Kindergarten, in dem ich und meine Mitbewohner alle arbeiten.&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8444577-109661385612700884?l=santiago-chile.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://santiago-chile.blogspot.com/feeds/109661385612700884/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8444577&amp;postID=109661385612700884' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8444577/posts/default/109661385612700884'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8444577/posts/default/109661385612700884'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://santiago-chile.blogspot.com/2004/10/ankunft-in-santiago.html' title='Ankunft in Santiago'/><author><name>Julian</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16244423312136033341</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://www.swr.de/imperia/md/images/swr2/wissen/freiebeitrge/4.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8444577.post-109621450033914586</id><published>2004-09-26T18:01:00.000+02:00</published><updated>2004-09-28T19:49:27.086+02:00</updated><title type='text'>Chile: Statistik des Landes</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:Arial;font-size:85%;"&gt;&lt;strong&gt;Geographische Lage&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Arial;font-size:85%;"&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Arial;font-size:85%;"&gt;Südliches Südamerika, grenzend an südlichen Atlantik und südlichen Pazifik, zwischen Argentinien und Peru&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Arial;font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Arial;font-size:85%;"&gt;Fläche: 756.950 Quadratkilometer (einschließlich Osterinseln und der Insel Sala y Gomez)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Arial;font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://www.swr.de/swr2/chile/pics/gfx/s_amerika.gif" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Länge: 4.329 km, Ost-West-Ausdehnung ca. 400 km; im äußersten Süden knapp 16 km.&lt;br /&gt;Das Land erstreckt sich über 39 Breitengrade.&lt;br /&gt;Im Vergleich: Chile ist etwa doppelt so groß wie die Bundesrepublik Deutschland&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://www.swr.de/swr2/chile/pics/gfx/karte2_norden.gif" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Arial, Helvetica, sans-serif;font-size:85%;"&gt;&lt;strong&gt;Klima&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;gemäßigt; im Norden Wüste - die Atacama Wüste ist eines der trockensten Gebiete der Erde, trockener als die Sahara; in der mittleren, zentralen Region mediterran; im äußersten Süden kalt und feucht&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-ze: 85%;font-family:Arial, Helvetica, sans-serif;" &gt;&lt;b&gt;Landschaft&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Küstenkordillere: ca. 2000 m Höhe &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Arial;font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-ze: 85%;font-family:Arial, Helvetica, sans-serif;" &gt;Die Anden im Osten: ca. 7000 m Höhe &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Arial;font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-ze: 85%;font-family:Arial, Helvetica, sans-serif;" &gt;Höchste Erhebung: Vulkan Ojos del Salado mit 6.893 m Höhe&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-ze: 85%;font-family:Arial, Helvetica, sans-serif;" &gt;&lt;b&gt;Naturgewalten&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Erdbeben; Vulkantätigkeit; Seebeben&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Arial, Helvetica, sans-serif;font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:Arial, Helvetica, sans-serif;font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:Arial, Helvetica, sans-serif;font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Arial, Helvetica, sans-serif;font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:Arial, Helvetica, sans-serif;font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:Arial, Helvetica, sans-serif;font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Arial, Helvetica, sans-serif;font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:Arial, Helvetica, sans-serif;font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:Arial, Helvetica, sans-serif;font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Arial, Helvetica, sans-serif;font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:Arial, Helvetica, sans-serif;font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:Arial, Helvetica, sans-serif;font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/HTM&lt;&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8444577-109621450033914586?l=santiago-chile.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://santiago-chile.blogspot.com/feeds/109621450033914586/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8444577&amp;postID=109621450033914586' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8444577/posts/default/109621450033914586'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8444577/posts/default/109621450033914586'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://santiago-chile.blogspot.com/2004/09/chile-statistik-des-landes.html' title='Chile: Statistik des Landes'/><author><name>Julian</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16244423312136033341</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://www.swr.de/imperia/md/images/swr2/wissen/freiebeitrge/4.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8444577.post-109595915277499573</id><published>2004-09-23T18:49:00.000+02:00</published><updated>2004-09-28T19:50:53.573+02:00</updated><title type='text'>In einem Armenviertel Santiagos</title><content type='html'>Man kann da nicht einfach reingehen und sich umgucken. Im Grunde sollte man das in keinem Armenviertel Santiagos tun, sondern sich immer von Ortskundigen begleiten lassen, vom Pfarrer, Sozialarbeiter oder einem Bewohner. Aber wer die "Toma" von Peñalolén besuchen will, muss strikte Regeln beachten. "Toma" bedeutet: Besetzung. Im letzten Jahr besetzten 1700 wohnungslose Familien im Osten Santiagos ein Gelände von über 24 Hektar. Seitdem wohnen sie dort.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;weiter in: &lt;a href="http://www.swr.de/swr2/chile/reise/tag7.html"&gt;http://www.swr.de/swr2/chile/reise/tag7.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Webreportagen aus Chile&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8444577-109595915277499573?l=santiago-chile.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://santiago-chile.blogspot.com/feeds/109595915277499573/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8444577&amp;postID=109595915277499573' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8444577/posts/default/109595915277499573'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8444577/posts/default/109595915277499573'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://santiago-chile.blogspot.com/2004/09/in-einem-armenviertel-santiagos.html' title='In einem Armenviertel Santiagos'/><author><name>Julian</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16244423312136033341</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://www.swr.de/imperia/md/images/swr2/wissen/freiebeitrge/4.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry></feed>
